Sancho Gomes plädiert für Verständnis in Madeiras Migrationsdebatten
Madeira GuideSancho Gomes betont die Notwendigkeit eines humanistischen Ansatzes in der Migrationsfrage auf Madeira und widerspricht populistischen Erzählungen über die Hintergründe ausländischer Bewohner.
Bei einer kürzlich stattgefundenen TEDxMadeira Salon-Veranstaltung sprach Sancho Gomes, der regionale Direktor für Gemeinschaften und externe Zusammenarbeit, über die zunehmende Besorgnis hinsichtlich der Migrationsnarrative auf Madeira. Er betonte, dass die Mehrheit der ausländischen Bewohner der Insel nicht dem populistischen Bild von Wirtschaftsmigranten entspricht.
Madeira, eine malerische Insel, die für ihre reiche Geschichte und lebendige Kultur bekannt ist, beherbergt derzeit etwa 19.000 ausländische Bewohner. Laut Gomes stammen diese Personen hauptsächlich aus Venezuela, dem Vereinigten Königreich und Brasilien. Diese Gruppen sind Teil eines breiteren Gefüges von Bewohnern, die zur Vielfalt und wirtschaftlichen Vitalität der Insel beitragen.
Gomes warnte vor dem Anstieg von Hassreden und erinnerte das Publikum daran, dass Migranten mehr sind als bloße Statistiken. Er hob den historischen Kontext Madeiras als eine von Auswanderung geprägte Insel hervor und betonte die Notwendigkeit von Empathie und Verständnis in den aktuellen Debatten.
Die Veranstaltung, die in den Kellern der Madeira Wine Company in Funchal stattfand, bot Gomes eine Plattform, um für einen inklusiveren und mitfühlenderen Dialog über Migration zu plädieren. Er forderte politische Maßnahmen und Diskussionen, die die menschlichen Geschichten hinter den Migrationsstatistiken widerspiegeln.
"Migranten sind Menschen, keine Zahlen", erklärte Gomes und forderte die Teilnehmer auf, die persönlichen Geschichten und Beiträge der ausländischen Bewohner auf Madeira zu berücksichtigen.
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Madeira Guide
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