Madeira Regierung zieht sich bei Seixal-Infrastrukturprojekt zurück
Madeira GuideDie Entscheidung der Madeira-Regierung, ihre Haltung zum Seixal-Infrastrukturprojekt zu revidieren, wird begrüßt, doch bleiben Bedenken hinsichtlich der Umsetzung. Diese Entscheidung folgt auf öffentlichen und politischen Druck, Sicherheitsbedenken auf der Schnellstraße anzugehen.
Die Regionalregierung von Madeira hat ihre ursprüngliche Entscheidung bezüglich eines wichtigen Infrastrukturprojekts in Seixal zurückgenommen, ein Schritt, der sowohl von Einheimischen als auch von politischen Figuren begrüßt wird. Dieser Kurswechsel folgt auf erheblichen Druck der Sozialistischen Partei (PS), des Bürgermeisters von Porto Moniz und der örtlichen Bewohner, die Bedenken wegen häufiger Steinschläge äußerten, die Pendler gefährden.
Célia Pessegueiro, die Präsidentin der PS-Madeira, hob hervor, dass die Kehrtwende der Regierung das direkte Ergebnis anhaltender Lobbyarbeit sei. Sie betonte, dass die Regierung zuvor Sicherheitsbedenken ignoriert und Mittel in weniger dringende Projekte wie Golfplätze umgeleitet habe, während die dringende Notwendigkeit von Infrastrukturverbesserungen in Seixal vernachlässigt wurde.
Die vorgeschlagene Lösung umfasst den Bau eines falschen Tunnels entlang der Schnellstraße, um Fahrzeuge vor Steinschlägen zu schützen. Pessegueiro äußerte jedoch Skepsis über das Engagement der Regierung und verwies auf frühere Fälle, in denen Projekte angekündigt, aber nicht umgesetzt wurden.
Die Kontroverse verschärfte sich durch Anschuldigungen des Regionalsekretärs für Ausstattung und Infrastruktur, Pedro Rodrigues, der Pessegueiro vorwarf, während ihrer Amtszeit als Bürgermeisterin keine Initiativen ergriffen zu haben. Pessegueiro forderte daraufhin Rodrigues heraus, die gemachten Versprechen einzuhalten.
Dieses Infrastrukturproblem ist sowohl für Einheimische als auch für Touristen von großer Bedeutung, da Seixal eine beliebte Reiseroute ist. Die Sicherheit auf dieser Schnellstraße zu gewährleisten, ist entscheidend für die Tourismusbranche der Region und das Wohl der Bewohner.
Quellen

Madeira Guide
Author