JPP fordert Regionalregierung zur Installation eines Unterwasserabflusses bei der Kläranlage Calheta auf
Madeira GuideDie Partei Juntos Pelo Povo fordert dringend Maßnahmen von der Regionalregierung Madeiras, um Umweltprobleme bei der Kläranlage Calheta zu lösen, die aufgrund des Fehlens eines wichtigen Unterwasserabflusses nur zu 10 % ausgelastet ist.
In einem kürzlichen Appell hat die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) die Regionalregierung von Madeira aufgefordert, Umweltinvestitionen bei der Kläranlage Calheta (ETAR) zu priorisieren. Die Anlage, die vor zwei Jahrzehnten in Betrieb genommen wurde, arbeitet derzeit nur mit 10 % ihrer vollen Kapazität.
Diese Ineffizienz ist auf das Fehlen eines Unterwasserabflusses zurückzuführen, eine Situation, die der von der PSD/CDS-Koalition geführten Regionalregierung zugeschrieben wird. Das Fehlen dieser Infrastruktur führt zu täglichen Einleitungen in den örtlichen Kiesstrand in der Nähe der Mündung der Ribeira da Serra de Água, was erhebliche Umweltschäden verursacht.
Basílio Santos, ein Vertreter der JPP in der Gesetzgebenden Versammlung Madeiras, hob diese Probleme hervor und betonte die dringende Notwendigkeit einer staatlichen Intervention, um den fortlaufenden Umweltschaden zu mildern und die Betriebskapazität der Anlage wiederherzustellen.
Die Kläranlage Calheta ist ein kritisches Infrastrukturstück für die Region, das entwickelt wurde, um Abwasser zu verarbeiten und zu reinigen, um Umweltverschmutzung zu verhindern. Ohne die notwendige Investition in einen Unterwasserabfluss ist die Effektivität der Anlage jedoch stark beeinträchtigt.
Sowohl Anwohner als auch Touristen äußerten Bedenken über die Umweltauswirkungen, da die unbehandelten Einleitungen die natürliche Schönheit und ökologische Gesundheit des Gebiets bedrohen, das ein beliebtes Ziel für Besucher ist.
Der Appell der JPP dient als Erinnerung an die Bedeutung nachhaltiger Infrastrukturentwicklung zum Schutz der Umwelt Madeiras und zur Sicherstellung, dass die Insel ein attraktives Ziel für internationale Touristen bleibt.
'Die Umweltschäden sind täglich sichtbar', erklärte Basílio Santos und forderte sofortige Maßnahmen von der Regierung.
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