Chega setzt sich für Ausnahme der handwerklichen Fischerei im Meeresschutzgebiet ein
Madeira GuideChega hat einen Resolutionsvorschlag zum Schutz traditioneller Fischereimethoden im neuen Meeresreservat Dom Carlos I vorgelegt, um nachhaltige Praktiken zu gewährleisten.
Die politische Partei Chega hat kürzlich im Parlament der Republik eine Resolution eingebracht, die sich für den Schutz traditioneller Fischereipraktiken im kommenden Meeresreservat Dom Carlos I einsetzt. Dieser Vorschlag betont die Notwendigkeit, zwischen handwerklichen und industriellen Fischereimethoden zu unterscheiden, um die Fortführung nachhaltiger Fischerei zu ermöglichen.
Das Anliegen der Partei zielt darauf ab, sicherzustellen, dass die Schaffung dieses Meeresschutzgebiets keine unverhältnismäßigen Einschränkungen für lokale Fischer, insbesondere aus Madeira und den Azoren, mit sich bringt. Francisco Gomes, ein Vertreter von Chega, hob hervor, dass traditionelle Fischereimethoden, wie sie beim Fang von Thunfisch und Schwarzem Degenfisch verwendet werden, geschützt werden sollten.
Der Vorschlag von Chega steht im Einklang mit ihrer fortwährenden Unterstützung nachhaltiger Fischereipraktiken. Die Partei argumentiert, dass das Managementmodell für das Schutzgebiet Boote, die selektive und nachhaltige Methoden verwenden, zulassen sollte, um so die lokalen Fischergemeinden zu unterstützen.
Das Meeresreservat Dom Carlos I soll eine wichtige Rolle im Schutz der marinen Biodiversität rund um Madeira spielen. Doch die Einführung neuer Vorschriften hat bei den lokalen Fischern Besorgnis über mögliche Auswirkungen auf ihre Lebensgrundlage ausgelöst. Dieser Vorschlag von Chega zielt darauf ab, diese Bedenken durch eine ausgewogene Herangehensweise an den Meeresschutz und die lokalen wirtschaftlichen Interessen zu adressieren.
Madeira, bekannt für sein reiches Meeresleben und seine traditionelle Fischereikultur, steht an einem Scheideweg, an dem die Bemühungen um Naturschutz gegen die wirtschaftlichen Bedürfnisse seiner Gemeinden abgewogen werden müssen. Das Ergebnis dieser Resolution könnte einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie Schutzgebiete in Portugal verwaltet werden.
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Madeira Guide
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