Bettencourt sagt, dass Gemeinden eine direkte Rolle im Wohnungsbau übernehmen müssen
Câmara de Lobos hat 45 Wohneinheiten im Bau und will bis zum Ende der Amtszeit 153 neue Wohnungen übergeben, sagte Celso Bettencourt.
Celso Bettencourt sagte während der Parlamentarischen Tage der PSD/Madeira, dass die Gemeinden eine aktive, direkte Rolle bei der Lösung der Wohnungsprobleme übernehmen müssen, anstatt die Verantwortung ausschließlich der Regionalregierung von Madeira zu überlassen.
Der Bürgermeister von Câmara de Lobos sagte, dass sich derzeit 45 Wohneinheiten in der Gemeinde im Bau befinden. Das Ziel sind 153 neue Wohneinheiten bis zum Ende der Amtszeit.
Bettencourt wies die Vorstellung zurück, dass die Gemeinden daran gehindert worden seien, über den PRR verfügbare Finanzierungsinstrumente zu nutzen. Er sagte, die Fristen seien kurz gewesen, aber für alle gleich, und dass Câmara de Lobos und andere Gemeinden in der Lage gewesen seien, Anträge vorzubereiten, weil sie bereits Vorarbeit geleistet hätten und vorbereitet gewesen seien.
Laut Funchal Notícias bezeichnete Bettencourt die Behauptung, die Gemeinden seien daran gehindert worden, PRR-Projekte einzureichen, als eine „offenkundige Lüge“. Er verwies auf eine Finanzierungslinie des IDR und stellte die Frage, warum Câmara de Lobos und Funchal vorankommen konnten, während Santa Cruz außen vor blieb.
Er kritisierte die Exekutive von Santa Cruz und die JPP wegen des Wohnungsbaus und der Leistung der Gemeinde und sagte, in Wohnungsbau zu investieren bedeute nicht, andere Bereiche des kommunalen Handelns aufzugeben. Laut Funchal Notícias kritisierte er auch die Bürgermeisterin von Santa Cruz, Élia Ascensão, und warf ihr vor, eine Strategie der Konfrontation aufrechtzuerhalten und eine aus seiner Sicht falsche Darstellung der Maßnahmen der Gemeinde und der Zuständigkeiten der Regionalregierung von Madeira zu präsentieren.
Zuvor berichtete diese Website, dass JPP Antworten zu 60 unbewohnten Wohnungen in Câmara de Lobos verlangt.
Aktualisierung — 2026-09-16
Bettencourt sagte, dass die Schwierigkeiten beim Zugang zu Wohnraum weite Teile Europas beträfen. Regierungen, Gemeinden und andere Akteure müssten neue Strategien entwickeln und das verfügbare Angebot erhöhen.
Er erklärte, Santa Cruz habe die notwendigen Projekte nicht rechtzeitig vorbereitet. Der Zugang zu Förderinstrumenten hänge seiner Ansicht nach von der Fähigkeit und dem politischen Willen jeder Gemeinde ab, diese zu nutzen.
Quellen
Madeira Guide
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