Verlassener Schrott auf Porto Santo ruft Regierung auf den Plan
Madeira GuideDie Partei Juntos Pelo Povo (JPP) fordert die Regierung auf, das Problem des verlassenen Schrotts auf Porto Santo anzugehen, was sowohl für Umwelt als auch Tourismus Bedenken aufwirft.
Die politische Partei Juntos Pelo Povo (JPP) hat kürzlich Bedenken über das zunehmende Problem von verlassenem Schrott, darunter Autos und Elektrogeräte, auf Porto Santo geäußert. Diese Situation wird als unvereinbar mit dem Status der Insel als UNESCO-Biosphärenreservat angesehen.
Carlos Silva, ein Abgeordneter der JPP, kritisierte die allgegenwärtige Präsenz von weggeworfenen Materialien in öffentlichen und privaten Räumen, die seiner Meinung nach das Image von Porto Santo als touristisches Ziel untergraben und Umweltgefahren darstellen.
Seit der Aufnahme in das UNESCO-Biosphärenreservat-Netzwerk im Oktober 2020 wird Porto Santo für seinen natürlichen und kulturellen Reichtum gefeiert. Silva weist jedoch darauf hin, dass der aktuelle Zustand der Vernachlässigung im Widerspruch zur prestigeträchtigen Auszeichnung der Insel steht.
"Diese Umweltverstöße gefährden das touristische Image von Porto Santo", erklärte Silva und betonte die Dringlichkeit des Themas.
Der verlassene Schrott, von dem sich ein Teil in einem fortgeschrittenen Stadium des Verfalls befindet, enthält gefährliche Materialien wie Schwermetalle, die ein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen. Das Thema wurde in lokalen Regierungssitzungen anerkannt, in denen die Rolle der Regionaldirektion für Umwelt in Frage gestellt wurde.
Als Reaktion auf diese Bedenken hat die JPP formell eine parlamentarische Anhörung mit dem Sekretär für Tourismus, Umwelt und Kultur beantragt, um die Ursachen des Problems und die Strategie der Regierung zu dessen Minderung zu erörtern.
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