Dringender Handlungsbedarf für verlassenes Bildungszentrum in Santo da Serra
Filipe Sousa, Abgeordneter der JPP, fordert dringend Maßnahmen gegen das vernachlässigte Bildungszentrum in Santo da Serra, das seit 2013 trotz erheblicher öffentlicher Investitionen geschlossen ist.
Filipe Sousa, Abgeordneter der Partei Juntos pelo Povo (JPP) im portugiesischen Parlament, hat die Justizministerin formell zur lang anhaltenden Vernachlässigung des ehemaligen Bildungszentrums von Madeira (CEM) in Santo da Serra befragt. Die Institution, die zur Rehabilitation von Jugendlichen vorgesehen war, ist seit 2013 geschlossen, obwohl der Bau etwa 10 Millionen Euro gekostet hat.
Das Zentrum, das zur Unterbringung, Erholung und Wiedereingliederung von Jugendlichen gebaut wurde, war nur drei Jahre in Betrieb, bevor es geschlossen wurde. Die Vernachlässigung der Einrichtung ist ein anhaltendes Anliegen für Anwohner und Politiker und hebt die erhebliche Verschwendung öffentlicher Ressourcen hervor.
Sousa betonte die Dringlichkeit, die Situation anzugehen, und wies darauf hin, dass die Vernachlässigung nicht nur einen finanziellen Verlust darstellt, sondern auch eine verpasste Gelegenheit für die Gemeindeentwicklung und die Unterstützung von Jugendlichen. Die JPP fordert einen konkreten Plan der Regierung, um die Einrichtung entweder wiederzueröffnen oder sie für die Bedürfnisse der Gemeinde umzufunktionieren.
Der Aufruf zum Handeln erfolgt zu einer Zeit, in der Madeira sich darauf konzentriert, die Infrastruktur und die öffentlichen Dienstleistungen zu verbessern, insbesondere solche, die sowohl den Einheimischen als auch der florierenden Tourismuswirtschaft der Insel zugutekommen können. Die Wiederherstellung des Zentrums könnte mit den regionalen Zielen zur Verbesserung sozialer Programme und zur Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen für die Jugend in Einklang stehen.
Die Lage des CEM in Santo da Serra, einer malerischen Gegend, die für ihre natürliche Schönheit und Ruhe bekannt ist, unterstreicht weiter das Potenzial der Einrichtung, der Region positiv beizutragen, wenn sie richtig verwaltet und genutzt wird.
"Autonomie ist nicht das Privateigentum einer Partei," betonte Francisco Gomes und reflektierte damit die Notwendigkeit einer kollaborativen Regierungsführung und Rechenschaftspflicht im Umgang mit öffentlichen Gütern.
Quellen
Madeira Guide
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