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SINERGIA lehnt Privatisierung der EEM Madeira in Treffen mit CHEGA ab

Madeira GuideMadeira Guide
July 28, 2026
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Der SINERGIA-Verband bekräftigte seine Ablehnung der Privatisierung der EEM Madeira in einem Treffen mit der CHEGA-Partei und betonte die Notwendigkeit einer öffentlichen Verwaltung der wesentlichen Energieinfrastruktur.

Der SINERGIA-Verband, der die Energiearbeiter auf Madeira vertritt, hat seine feste Haltung gegen die Privatisierung der Elektrizitätsgesellschaft Madeira (EEM) bekräftigt. Diese Position wurde während eines kürzlichen Treffens mit der CHEGA-Partei erneut bekräftigt, das Teil einer Reihe von Diskussionen mit politischen Gruppen in der Gesetzgebenden Versammlung Madeiras ist.

An dem Treffen nahmen wichtige Persönlichkeiten wie Hugo Nunes, Präsident von CHEGA-Madeira, und Emanuel Alberto Vieira, Vizepräsident und regionaler Koordinator von SINERGIA, teil. Die Gespräche drehten sich um die potenzielle Privatisierung der EEM, ein Thema, das unter lokalen Politikern und Bewohnern Besorgnis erregt.

SINERGIA machte klar, dass es keine Kenntnis über laufende Privatisierungsprozesse hat, betonte jedoch seine prinzipielle Ablehnung jeder solchen Maßnahme, sei sie nun vollständig oder teilweise. Der Verband argumentiert, dass die Energieinfrastruktur auf Madeira ein natürliches Monopol darstellt, das nicht nachgebildet oder effektiv konkurrenzfähig gemacht werden kann, wodurch die Privatisierung lediglich einen Austausch von öffentlicher zu privater Kontrolle darstellt.

Darüber hinaus hob SINERGIA die Herausforderungen hervor, denen sich die erneuerbare Energieproduktion auf Madeira gegenübersieht, wie beispielsweise Schwankungen bei der Wind- und Solarstromerzeugung. Sie betonten die Wichtigkeit, eine feste Produktionskapazität aufrechtzuerhalten, um die Energiestabilität zu gewährleisten, einen Faktor, der durch die Privatisierung gefährdet wäre.

Während der Diskussion über Investitionsprojekte, die durch die europäische Erholungs- und Resilienzfazilität (PRR) finanziert werden, äußerte SINERGIA Zufriedenheit mit der angemessenen Zuteilung dieser Mittel und erkannte ihre Rolle bei der Verbesserung der Energieinfrastruktur Madeiras an.

CHEGA äußerte seine Bedenken hinsichtlich einer potenziellen Privatisierung und stimmte mit SINERGIA überein, dass die EEM unter öffentlicher Verwaltung bleiben muss, um eine effiziente und gerechte Energieverteilung auf der Insel zu gewährleisten.

Quellen

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