PS fordert Kläranlage in Porto da Cruz, Madeira
Madeira GuideDie PS-Madeira fordert eine längst überfällige Lösung für die Abwasserbehandlung in Porto da Cruz und hebt Umwelt- und Wirtschaftsbedenken hervor.
Die Sozialistische Partei von Madeira (PS-Madeira) hat die Regionalregierung aufgefordert, das seit langem bestehende Problem der Abwasserbehandlung in der Gemeinde Porto da Cruz zu lösen. Die Forderung wurde während einer Pressekonferenz an der Stelle einer ungenutzten Kläranlage erhoben, die vor zwei Jahrzehnten gebaut, aber nie in Betrieb genommen wurde.
Célia Pessegueiro, die Präsidentin der PS-Madeira, kritisierte die Regionalregierung und das Unternehmen Águas e Resíduos da Madeira (ARM) für die Vernachlässigung der Gemeinschaft und der Umwelt. Sie betonte, dass die Anlage, die drei Millionen Euro kostete, nie ihrem vorgesehenen Zweck diente und die Ausrüstung entfernt und verlegt wurde.
Infolgedessen werden unbehandelte Abwässer in das Meer in der Nähe des Maiata-Strandes eingeleitet, was einen beliebten Surfspot beeinträchtigt und verhindert, dass das Gebiet den begehrten Status der Blauen Flagge erhält, der hohe Umwelt- und Qualitätsstandards kennzeichnet.
Pessegueiro betonte die doppelte Auswirkung auf Porto da Cruz und wies auf die negativen wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen hin. Die zunehmende Beliebtheit der Region bei Bewohnern und Touristen sowie neue lokale Unterkünfte und ein Hotel unterstreichen die dringende Notwendigkeit einer funktionierenden Abwasserlösung.
Die Forderung der PS-Madeira hebt die dringende Notwendigkeit von Investitionen in die Umweltinfrastruktur hervor, um nachhaltigen Tourismus zu unterstützen und die Lebensbedingungen für die Bewohner von Porto da Cruz zu verbessern.
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