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PCP fordert Insularitätszulage für alle Arbeitnehmer auf Madeira

Madeira GuideMadeira Guide
May 29, 2026
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Die PCP fordert die Ausweitung der Insularitätszulage auf alle Arbeitnehmer auf Madeira, um Gehaltsunterschiede zwischen öffentlichem und privatem Sektor anzugehen.

Die Kommunistische Partei Portugals (PCP) veranstaltete heute eine politische Kundgebung im Zentrum von Funchal, um die Ausweitung der Insularitätszulage auf alle Arbeitnehmer in der Autonomen Region Madeira zu fordern. Diese Initiative zielt darauf ab, die zusätzlichen Kosten auszugleichen, die mit dem Leben in einer äußersten Region verbunden sind, und soll insbesondere den Beschäftigten im privaten Sektor zugutekommen.

Ricardo Lume, eine prominente Figur der PCP, betonte den wachsenden Lohnunterschied zwischen Beschäftigten im öffentlichen und privaten Sektor. Im Durchschnitt verdienen Beschäftigte im öffentlichen Sektor monatlich 791 Euro mehr als ihre Kollegen im privaten Sektor. Diese Diskrepanz wird laut Lume durch die Stagnation der Löhne im privaten Sektor verschärft, die in den letzten Jahren nur um 192 Euro gestiegen sind, verglichen mit einem Anstieg von 479 Euro im öffentlichen Sektor.

Lume hob hervor, dass Beschäftigte im öffentlichen Sektor eine jährliche Insularitätszulage von 662 Euro erhalten, um die höheren Lebenshaltungskosten auf Madeira zu decken, während Beschäftigte im privaten Sektor trotz ähnlicher Herausforderungen keine solche Entschädigung erhalten. Er argumentierte, dass das Fehlen dieser Unterstützung die Lohnlücke vertieft und soziale Ungerechtigkeit fördert.

"Alle Arbeitnehmer in der Region stehen vor Insularitätskosten. Doch nur Beschäftigte im öffentlichen Sektor erhalten Unterstützung, was eine inakzeptable soziale Ungerechtigkeit schafft", sagte Ricardo Lume.

Der Vorschlag der PCP zielt darauf ab, diese Diskrepanzen anzugehen und sicherzustellen, dass alle Arbeitnehmer, unabhängig von ihrem Beschäftigungssektor, eine gerechte Entschädigung für die einzigartigen wirtschaftlichen Herausforderungen erhalten, die durch die geographische Isolation Madeiras entstehen.

Madeira, ein beliebtes Touristenziel, ist bekannt für seine einzigartige kulturelle und natürliche Landschaft, aber seine abgelegene Lage bedeutet höhere Kosten für Waren und Dienstleistungen. Die Insularitätszulage soll diese Ausgaben abmildern, aber derzeit profitieren davon nur Beschäftigte im öffentlichen Sektor.

Die Initiative hat erhebliche Diskussionen unter Einheimischen und Politikern ausgelöst, da sie potenziell die wirtschaftliche Landschaft für viele Bewohner umgestalten und die allgemeine Lohngleichheit auf der Insel verbessern könnte.

Quellen

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