PCP setzt sich für 35-Stunden-Woche und Inselzuschlag auf Madeira ein
Madeira GuideDie Portugiesische Kommunistische Partei (PCP) setzt sich für eine 35-Stunden-Woche und einen Inselzuschlag ein, um Gehaltsunterschiede auf Madeira zu beseitigen.
Die Portugiesische Kommunistische Partei (PCP) intensiviert ihre politischen Aktionen auf Madeira und setzt sich für wesentliche Änderungen in der Arbeitsgestaltung und den Vergütungssystemen ein. Die Partei drängt auf eine Verkürzung der Arbeitswoche auf 35 Stunden und fordert die Einführung eines Inselzuschlags für Arbeitnehmer im privaten Sektor.
Initiative zur 35-Stunden-Woche
Am 29. Mai 2026 engagierten sich Vertreter der PCP mit Arbeitern auf Madeira, um einen Vorschlag für eine kürzere Arbeitswoche zu fördern. Die Initiative zielt darauf ab, Deregulierung zu bekämpfen und Arbeitspraktiken zu modernisieren, um technologische Fortschritte und erhöhte Produktivität widerzuspiegeln. Ricardo Lume von der PCP betonte, dass die aktuellen Arbeitszeiten veraltet seien und an die Realitäten des 21. Jahrhunderts angepasst werden sollten.
Eintreten für Inselzuschlag
Die PCP setzt sich auch für einen Inselzuschlag für private Sektoren auf Madeira ein. Diese Initiative zielt darauf ab, die zusätzlichen Kosten des Lebens und Arbeitens in einer ultraperipheren Region auszugleichen. Ricardo Lume hob die Diskrepanz zwischen den Löhnen im öffentlichen und privaten Sektor hervor und stellte fest, dass Arbeitnehmer im öffentlichen Sektor einen jährlichen Inselzuschlag von 662 € erhalten, während Arbeitnehmer im privaten Sektor keine solche Entschädigung erhalten.
Lume zufolge sind die Gehälter im öffentlichen Sektor in den letzten Jahren deutlich gestiegen, was die Kluft zwischen öffentlichen und privaten Einkommen vergrößert hat. Er argumentiert, dass diese Diskrepanz soziale Ungerechtigkeit schafft und betont die Notwendigkeit einer gerechten Vergütung in allen Sektoren.
„Alle Arbeitnehmer in der Region stehen vor Inselkosten, doch nur Arbeitnehmer im öffentlichen Sektor erhalten finanzielle Unterstützung, um diese Ausgaben abzumildern“, erklärte Lume und forderte politische Änderungen, um diese Ungleichheit zu beheben.
Auswirkungen auf Madeira
Diese Vorschläge der PCP könnten weitreichende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Landschaft Madeiras haben, indem sie möglicherweise die Dynamik des Arbeitsmarktes beeinflussen und die Lebensqualität vieler Arbeitnehmer verbessern. Durch die Behandlung sowohl der Arbeitswochenlänge als auch der Inselentschädigung zielt die PCP darauf ab, Gerechtigkeit und wirtschaftliche Sicherheit in der Region zu fördern.
Quellen

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