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Madeira unterstützt Rückkehr venezolanischer Emigranten nach Erdbebenkrise

Madeira GuideMadeira Guide
June 30, 2026
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Paulo Cafôfo betont die Notwendigkeit praktischer Hilfe für portugiesische Emigranten in Venezuela nach den jüngsten Erdbeben und plädiert für eine koordinierte Anstrengung zwischen nationalen und regionalen Regierungen, um ihre Rückkehr und Integration zu erleichtern.

In einer kürzlichen Ansprache in der Assembleia Legislativa in Madeira hob Paulo Cafôfo, ein Abgeordneter der Sozialistischen Partei (PS), die dringende Notwendigkeit hervor, portugiesische Emigranten in Venezuela zu unterstützen, die nach Madeira zurückkehren möchten. Dieser Aufruf erfolgt nach einer Reihe von Erdbeben, die die lokale portugiesische Gemeinschaft in Venezuela erheblich betroffen haben.

Cafôfo, der zuvor als Staatssekretär für Gemeinschaften tätig war und über umfangreiche Kenntnisse der venezolanischen Angelegenheiten verfügt, betonte die Bedeutung eines pragmatischen und rationalen Ansatzes zur Hilfe. Er forderte die portugiesische Regierung auf, die Rückführung derjenigen zu gewährleisten, die nach Portugal zurückkehren möchten, während die Regionalregierung Madeiras sich darauf konzentrieren sollte, Integrationsunterstützung für diejenigen zu bieten, die sich auf der Insel niederlassen möchten.

Die jüngsten seismischen Aktivitäten in Venezuela haben der portugiesischen Gemeinschaft erhebliche Herausforderungen bereitet, was Ängste und Unsicherheiten über Sicherheit und Stabilität ausgelöst hat. Viele Emigranten, die tiefe Verbindungen zu Madeira haben, ziehen eine Rückkehr in Betracht, und Cafôfos Vorschlag zielt darauf ab, diesen Prozess durch die Koordinierung von Anstrengungen zwischen nationalen und regionalen Behörden zu optimieren.

Der Vorschlag des Abgeordneten umfasst logistische und finanzielle Unterstützung für die Rückführung sowie Hilfe bei Wohnen, Beschäftigung und sozialen Dienstleistungen für Rückkehrer. Solche Unterstützung wird als entscheidend angesehen, um einen reibungslosen Übergang und die Integration in die lokale Gesellschaft zu gewährleisten und damit die potenzielle Belastung der Ressourcen Madeiras zu verringern.

Madeira, bekannt für seine lebendige Kultur und malerischen Landschaften, hat eine langjährige Verbindung zu seiner Diaspora, insbesondere in Venezuela. Die Regierung der Insel ist daher bestrebt, diese Verbindungen aufrechtzuerhalten und die Gemeinschaft in Zeiten der Not zu unterstützen.

"Unsere Priorität muss es sein, sicherzustellen, dass diejenigen, die zurückkehren möchten, dies sicher und mit Würde tun können", erklärte Cafôfo und betonte den menschlichen Aspekt dieser Initiative.

Paulo Cafôfo

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