Madeira plant Zucht von Napfschnecken in kontrollierter Umgebung
Madeira GuideDie Regionalregierung von Madeira plant, innerhalb von zwei Jahren mit der Produktion von Napfschnecken in einer kontrollierten Umgebung zu beginnen, nachdem erfolgreiche Versuche durchgeführt wurden.
Die Regionalregierung von Madeira plant ein ehrgeiziges Projekt zur Zucht von Napfschnecken in einer kontrollierten Umgebung, das die lokale Wirtschaft ankurbeln und die marine Biodiversität erhalten soll. Dieses Vorhaben, das vom Präsidenten der Regionalregierung, Miguel Albuquerque, angekündigt wurde, soll innerhalb der nächsten zwei Jahre starten.
Die Ankündigung wurde während des jährlichen Lapa-Festivals in Paul do Mar gemacht, wo Albuquerque die positiven Ergebnisse der vom Marikulturzentrum Calheta durchgeführten Versuche teilte. Diese Versuche haben vielversprechende Ergebnisse gezeigt, insbesondere bei der Optimierung der Reproduktionsprozesse der Napfschnecken, einer in der Region heimischen Meeresmolluske.
Napfschnecken, lokal bekannt als 'lapas', sind auf Madeira eine kulinarische Delikatesse und werden oft in traditionellen Gerichten verwendet. Die Insel hat einen beträchtlichen Markt für diese Schalentiere entwickelt, mit Verkäufen im Wert von über einer halben Million Euro und über 35 Tonnen, die kürzlich verkauft wurden. Durch die Zucht von Napfschnecken in einer kontrollierten Umgebung will Madeira die wachsende Nachfrage decken und gleichzeitig nachhaltige Praktiken gewährleisten.
Diese Initiative unterstützt nicht nur das Wirtschaftswachstum, sondern trägt auch zum Umweltschutz bei, indem der Druck auf die natürlichen Bestände verringert wird. Das Projekt steht im Einklang mit Madeiras Engagement für nachhaltige Entwicklung und Meereserhaltung und bietet ein Modell für ähnliche Initiativen in anderen Regionen.
Wir sind optimistisch in Bezug auf die Zukunft der Napfschneckenzucht auf Madeira, da sie einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Aquakultur darstellt. - Miguel Albuquerque
Quellen

Madeira Guide
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