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Madeira-Regierung wegen verzögerter Hilfe für Erdbebenopfer in Venezuela kritisiert

Madeira GuideMadeira Guide
23. August 2026
3 Min. Lesezeit

Élvio Sousa, ein führender Oppositionspolitiker, wirft der Madeira-Regierung vor, die versprochene finanzielle Hilfe für venezolanische Erdbebenopfer nicht geleistet zu haben, was Kontroversen und Besorgnis in den lokalen Gemeinschaften auslöst.

Élvio Sousa, Generalsekretär von Juntos Pelo Povo (JPP), hat öffentlich die Regionalregierung von Madeira kritisiert, weil sie ihr Versprechen, den Opfern der jüngsten Erdbeben in Venezuela finanzielle Unterstützung zu gewähren, nicht eingehalten hat. Das Versprechen belief sich auf 150.000 Euro und wurde von Präsident Miguel Albuquerque am 10. Juli 2026 gegeben.

Laut Sousa sind inzwischen fast zwei Monate vergangen, seit die Ankündigung gemacht wurde, und dennoch hat keine einzige Euro die bedürftigen venezolanischen Gemeinschaften erreicht. Diese Verzögerung hat Frustration und Enttäuschung bei den Betroffenen ausgelöst, insbesondere da die Mittel für den Wiederaufbau nach der Naturkatastrophe vorgesehen waren.

Sousa, der mit Vertretern der Gemeinschaft in Caracas gesprochen hat, beschrieb die Untätigkeit der Regierung als "enorme Missachtung und Unglaubwürdigkeit". Seine Bemerkungen haben sowohl bei den madeirensischen als auch bei den venezolanischen Gemeinschaften, von denen viele aufgrund historischer Migrationsmuster familiäre Bindungen haben, starken Widerhall gefunden.

Die betreffenden Erdbeben hatten erhebliche Auswirkungen auf venezolanische Städte und verursachten weit verbreitete Schäden und Not. Viele Madeirer, die enge Verbindungen zu Venezuela haben, waren besonders besorgt um das Wohlergehen ihrer dort lebenden Verwandten und Freunde.

Die Regierung von Madeira hat bisher nicht auf diese Vorwürfe reagiert. Das Thema hat jedoch die komplexe und oft herausfordernde Beziehung zwischen Madeira und seinen Expatriate-Gemeinschaften, insbesondere in Regionen, die anfällig für Naturkatastrophen sind, in den Fokus gerückt.

Derzeit bleibt die Situation angespannt, wobei sowohl lokale als auch internationale Beobachter gespannt darauf achten, wie die Regierung von Madeira auf diese Kritik reagieren und ihre Verpflichtungen erfüllen wird.

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