Madeiras Regierung und EU-Abgeordneter stimmen sich über EU-Haushaltsanliegen ab
Madeira GuideDie Regionalregierung Madeiras und der EU-Abgeordnete Sérgio Gonçalves haben sich vereint, um potenzielle Kürzungen des EU-Haushalts zu adressieren, die die äußersten Regionen betreffen. Sie setzen sich für eine Erhöhung der Mittel und neue Maßnahmen ein, um Herausforderungen wie Wohnungsengpässe zu bewältigen.
In einem gemeinsamen Bemühen, Madeiras wirtschaftliche Zukunft zu sichern, haben sich José Manuel Rodrigues, der Wirtschaftssekretär Madeiras, und Sérgio Gonçalves, Mitglied des Europäischen Parlaments der Sozialistischen Partei, bezüglich des kommenden Haushalts der Europäischen Union abgestimmt. Das Treffen, das als sehr produktiv beschrieben wurde, fand heute Morgen in Madeira statt.
Das Hauptproblem ist die potenzielle Reduzierung des EU-Haushalts, der den äußersten Regionen, einschließlich Madeira und den Azoren, zugewiesen wird. Sowohl Rodrigues als auch Gonçalves betonten die Notwendigkeit, die Finanzierung zu verstärken, insbesondere durch das POSEI-Programm, das die landwirtschaftliche Produktion und Versorgung dieser Regionen unterstützt.
Herausforderungen und Vorschläge
Madeira steht aufgrund seiner insularen Natur vor einzigartigen Herausforderungen, die das Wirtschaftswachstum behindern und lokale Familien betreffen können. Eine der Hauptanliegen war die Notwendigkeit einer stärkeren finanziellen Unterstützung, um den Wohnungsengpass auf der Insel zu bekämpfen.
Die Beamten äußerten auch Bedenken über den Vorschlag der Europäischen Kommission, die Entscheidungsfindung auf die Ebene der Mitgliedstaaten zu zentralisieren, was die Autonomie und Finanzierung von Regionen wie Madeira potenziell verringern könnte. Sie setzen sich für die Regionalisierung von Entscheidungen und eine Erhöhung der POSEI-Zuweisungen ein, die seit 2006 nicht aktualisiert wurden.
Gemeinsame Ziele für die Zukunft
Rodrigues und Gonçalves sind vereint in ihrem Aufruf, dass die EU ihre Unterstützung für Madeira aufrechterhält und erhöht. Sie schlagen neue Instrumente vor, um die einzigartigen Herausforderungen der äußersten Regionen zu adressieren und sicherzustellen, dass diese Gebiete im wirtschaftlichen Fortschritt nicht zurückfallen.
Wir teilen dieselben Bedenken bezüglich des Vorschlags der Europäischen Kommission, der Mittel und Entscheidungen auf staatlicher Ebene zentralisieren könnte, was für Regionen wie unsere nachteilig wäre.
Quellen

Madeira Guide
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