Madeira und Azoren beleben Thunfischfang mit erweiterter Quote
Ein bedeutender Erfolg für lokale Fischer: Madeira und die Azoren haben eine zusätzliche Quote von 500 Tonnen für den Fang von Großaugenthunfisch im Jahr 2026 gesichert, was eine wichtige Branche wiederbelebt.
Eine bedeutende Entwicklung für die Fischergemeinschaften von Madeira und den Azoren: Die Regionalregierungen haben erfolgreich eine erweiterte Fangquote ausgehandelt, die die Wiederaufnahme des Großaugenthunfischfangs ermöglicht. Ab dem 26. August 2026 kann der Fischereisektor mit einer zusätzlichen Quote von 500 Tonnen rechnen, was die lokalen Wirtschaften erheblich fördern dürfte.
Diese Entscheidung ist das Ergebnis koordinierter Bemühungen zwischen den Regionalregierungen von Madeira und den Azoren sowie der Zentralregierung Portugals. Die zusätzliche Quotenvergabe markiert einen entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Fischereiindustrie, die mehrere Jahre lang keine solchen Gelegenheiten nutzen konnte.
Die Wiedereröffnung der Fangzeit für Großaugenthunfisch begann offiziell um 15 Uhr auf Madeira und um 14 Uhr auf den Azoren am Tag der Bekanntgabe. Diese zeitliche Abstimmung ist entscheidend, da sie sich an den Wanderungsmustern des Thunfischs orientiert und das Fangpotenzial für die lokalen Fischer optimiert.
Erica Franco, eine Vertreterin des Regionalen Sekretariats für Landwirtschaft und Fischerei, betonte die Bedeutung dieser Entwicklung und hob die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen hervor, die für die lokalen Fischer und ihre Gemeinschaften erwartet werden. Die erhöhte Quote verspricht nicht nur ein besseres Einkommen für diejenigen, die direkt in der Fischerei tätig sind, sondern stärkt auch verwandte Industrien, einschließlich Verarbeitung und Export.
Die Zusammenarbeit zwischen Madeira und den Azoren spiegelt ein breiteres Engagement für die Nachhaltigkeit und das Management der Meeresressourcen wider. Seit Januar 2025 arbeiten beide Regionen im Rahmen einer gegenseitigen Vereinbarung, die darauf abzielt, nachhaltige Fischereipraktiken zu fördern und ein stabiles wirtschaftliches Umfeld für die Branche zu gewährleisten.
Diese kooperative Anstrengung unterstreicht die Bedeutung regionaler Allianzen bei Verhandlungen mit nationalen Behörden, um Ressourcen zu sichern, die für lokale Industrien lebenswichtig sind. Der Erfolg bei der Sicherung zusätzlicher Quoten ist ein Beweis für die Wirksamkeit solcher Partnerschaften bei der Interessenvertretung für den Fischereisektor.
Der Großaugenthunfisch, lokal bekannt als 'atum-patudo', ist eine bedeutende Spezies für Madeiras Fischereiindustrie. Er spielt eine entscheidende Rolle nicht nur in der lokalen Ernährung, sondern auch als Exportprodukt, was diese Entwicklung sowohl für den Inlands- als auch für den internationalen Markt besonders vorteilhaft macht.
Quellen
Madeira Guide
Autor