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JPP schlägt Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit im Hochschulwesen auf Madeira vor

Madeira GuideMadeira Guide
March 19, 2026
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Juntos Pelo Povo (JPP) plant die Einbringung zweier Gesetzesinitiativen, um den Zugang zur Hochschulbildung für Studierende aus Madeira und den Azoren zu verbessern. Die Vorschläge konzentrieren sich auf die Senkung der Reisekosten und die Verbesserung der sozialen Unterstützung.

Um soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit im Hochschulwesen zu fördern, wird Juntos Pelo Povo (JPP) unter der Leitung von Abgeordnetem Filipe Sousa zwei Gesetzesinitiativen zur Debatte und Abstimmung in der Nationalversammlung am 20. März einbringen. Der Fokus liegt auf einem besseren Zugang zur Hochschulbildung für Studierende aus Madeira und den Azoren.

Die erste Initiative, das Gesetzesprojekt Nr. 477/XVII/1.ª, zielt darauf ab, ein Unterstützungsprogramm für die Luftmobilität einzuführen, das Studierenden aus den Autonomen Regionen Madeira und Azoren zugutekommt, die außerhalb ihrer Heimatregion studieren. Diese Initiative schlägt vor, bis zu vier Hin- und Rückflüge pro Studienjahr zu subventionieren und sowohl Stipendiaten als auch Nicht-Stipendiaten zu umfassen. Ziel ist es, die hohen Reisekosten zu senken und die durch die geografische Isolation der Inseln verursachten Ungleichheiten zu minimieren.

Die JPP betont, dass geografische Distanz kein Hindernis für den Zugang zur Hochschulbildung sein sollte. Der Vorschlag beinhaltet eine direkte finanzielle Beteiligung am Ticketkauf durch Vereinbarungen mit Fluggesellschaften, um den Studierenden und ihren Familien eine größere Zugänglichkeit und Vorhersehbarkeit zu gewährleisten.

Die zweite Initiative, das Gesetzesprojekt Nr. 478/XVII, zielt darauf ab, das soziale Unterstützungssystem im Hochschulwesen zu stärken, mit besonderem Fokus auf Stipendiaten und auswärtige Studierende. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Neudefinition des Begriffs der Familienzusammenführung, um die sozialen Realitäten der Studierenden besser widerzuspiegeln, die Erweiterung der Anspruchskriterien für Stipendien, die Erhöhung des Referenzstipendienbetrags und die Verstärkung der Wohnungsunterstützung.

Darüber hinaus plädiert der Vorschlag für kostenlose öffentliche Verkehrsmittel für auswärtige Stipendiaten, die Wohnzuschüsse erhalten, oder alternativ für eine inklusivere soziale Unterstützungsstruktur.

Quellen

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