Wachstum bestraft: Madeiras Forderung nach EU-Fondsreformen
Madeira GuideDie Regierung von Madeira kritisiert die EU-Kohäsionsfondsregeln und sagt, sie bestrafen wachsende Regionen. Gouverneur Albuquerque fordert Reformen.
Bei einem kürzlichen Besuch des Unternehmens Alpha Publicidade in Funchal äußerte Madeiras Gouverneur Miguel Albuquerque seine Frustration über die Regeln der Kohäsionsfonds der Europäischen Union. Er argumentierte, dass diese Vorschriften Regionen wie Madeira, die ein Wachstum verzeichnen, ungerecht bestrafen.
Alpha Publicidade, ein lokales Werbeunternehmen in São João, hat seit seiner Gründung vor sieben Jahren ein signifikantes Wachstum erlebt und beschäftigt nun neun Personen. Die Gründer der Firma, Pedro Ascensão und Manuel Faria, hoben jedoch die Herausforderungen hervor, die durch komplexe Bürokratie und unzureichende Unterstützung entstehen.
Albuquerque betonte die Notwendigkeit, dass die Europäische Union die Indexierung der Kohäsionsfonds am BIP überdenken muss. Er schlug vor, dass dieser Ansatz Regionen benachteiligt, die ihre Wirtschaft erfolgreich ausbauen. Er bezeichnete die aktuelle Situation als "dumm" und forderte sofortige Reformen.
Die Kommentare des Gouverneurs spiegeln eine breitere Unzufriedenheit in Madeiras Geschäftswelt wider, die das Gefühl hat, dass die aktuellen EU-Politiken Regionen mit dynamischem Wachstum nicht angemessen unterstützen. Der Bedarf an flexibleren und unterstützenden Finanzierungsmechanismen ist ein dringendes Anliegen für lokale Unternehmen, die expandieren wollen.
"Wir werden für das Wachstum bestraft, was dumm ist," erklärte Albuquerque und forderte eine Änderung der Verteilungsstrategie der EU-Kohäsionsfonds.
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Madeira Guide
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