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Gonçalves spricht mit Airlines for Europe Bedenken zur Luftfahrt und zum ETS an

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8. September 2026
1 Min. Lesezeit

Sérgio Gonçalves traf sich in Brüssel mit A4E, um die EU-Pläne für digitale multimodale Mobilität und den Emissionshandel in der Luftfahrt zu erörtern.

Camille Barré, Politikdirektorin von A4E, traf sich am Dienstag in Brüssel mit dem Europaabgeordneten Sérgio Gonçalves. Sie erörterten den Vorschlag der Europäischen Kommission zu digitalen multimodalen Mobilitätsdiensten und seine Auswirkungen auf die Luftfahrt und die Passagiere.

A4E vertritt einige der wichtigsten Fluggesellschaften Europas, darunter TAP. Das Gespräch behandelte vorgeschlagene Regeln für die Suche, den Vergleich und die Buchung von Reisen mit verschiedenen Betreibern oder Verkehrsträgern. Die Kommission legte den Vorschlag im Mai als Teil des neuen Passenger Package vor.

In einer Analyse von 100 Strecken innerhalb der Europäischen Union stellte die Kommission fest, dass in 76% der Fälle multimodale Optionen verfügbar waren. Den Quellen zufolge stellten digitale Buchungsdienste diese Optionen nur selten dar oder kombinierten sie. Die Passagiere hatten außerdem mit Problemen zu kämpfen, darunter ungeeignete Kombinationen und die Unmöglichkeit, alle erforderlichen Tickets an einem Ort zu kaufen.

A4E erklärte, der Vorschlag ziele hauptsächlich darauf ab, den Markt für Bahntickets zu verbessern. Die Organisation argumentierte, dass die Preise in der Luftfahrt klar und transparent seien und dass Flug- und Bahnreisen in einigen Ländern bereits kombiniert werden könnten. Der Verband forderte eine Klarstellung der Zuständigkeiten zwischen Fluggesellschaften und Vermittlungsplattformen, insbesondere dort, wo Plattformen Tickets ohne direkte Beteiligung des Luftfahrtunternehmens verkaufen oder kombinieren.

Gonçalves sagte, die Luftfahrt dürfe nicht durch übermäßige Regulierung benachteiligt werden. Er sagte, er werde den Gesetzgebungsprozess im Europäischen Parlament verfolgen, der vom maltesischen sozialistischen Europaabgeordneten Daniel Attard geleitet wird. Er argumentierte außerdem, dass alle Flüge zwischen einem Flughafen in einer Region in äußerster Randlage und jedem Flughafen im Europäischen Wirtschaftsraum vom Europäischen Emissionshandelssystem ausgenommen werden sollten. Derzeit gilt die Ausnahme nur für Flüge zwischen einem Flughafen in einer Region in äußerster Randlage und einem Flughafen in ihrem Mitgliedstaat.

Aktualisierung — 2026-09-09

A4E erklärte, der neue Rahmen müsse sicherstellen, dass Vermittlungsplattformen die entsprechenden Verpflichtungen gegenüber den Passagieren übernehmen, wenn sie für den Verkauf der Tickets verantwortlich sind.

Aktualisierung — 2026-09-09

Gonçalves erklärte, dass eine Region in äußerster Randlage ohne alternative Verkehrsmöglichkeiten und mit Abhängigkeit vom Tourismus nicht benachteiligt werden dürfe.

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