Verheerende Überschwemmungen an der Grenze Nepal-China fordern über 1.100 Tote
Überschwemmungen an der Grenze zwischen Nepal und China haben 1.130 Menschen getötet, 4.462 werden vermisst. Nepal bittet den Fonds für Schäden und Verluste um dringende Finanzhilfe.
Überschwemmungen im Grenzgebiet zwischen Nepal und China haben 1.130 Menschen das Leben gekostet, 4.462 werden vermisst. Auf Nepal entfallen 1.114 der Toten und 3.916 der Vermissten; in Tibet starben 16 Menschen, 546 werden vermisst. Such- und Rettungsarbeiten dauern an.
Lokale Berichte beschreiben die Fluten als die größten in der Region seit Menschengedenken, mit Wasserständen 15 bis 18 Meter über normal. Der Grenzposten Rasuwagadhi-Kerung, eine wichtige Handelsverbindung zwischen beiden Ländern, wurde zerstört.
Die nepalesische Regierung hat den Fonds für Schäden und Verluste um dringende Finanzhilfe gebeten.
Aktualisierung — 2026-09-02
Die Überschwemmungen in der Grenzregion zwischen Nepal und China haben laut nepalesischen Behörden zum Verschwinden von mindestens 583 ausländischen Staatsangehörigen geführt. Unter den Vermissten befinden sich vier portugiesische Staatsbürger: drei in Nepal und einer in Tibet. Rettungsteams haben es geschafft, über 6.500 Menschen zu retten, darunter etwa 580 Ausländer.
Quellen
Madeira Guide
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