Chega kritisiert Untätigkeit der Regierung im Fischereisektor Madeiras
Francisco Gomes, Vertreter der Partei Chega, kritisiert die regionalen und nationalen Regierungen wegen ihres Versagens, die einzigartigen Herausforderungen des Fischereisektors auf Madeira anzugehen.
Die Partei Chega, vertreten durch Francisco Gomes, hat ihre Besorgnis über das anhaltende Fehlen wirksamer Regierungslösungen für die Fischereiindustrie auf Madeira geäußert. Diese Kritik richtete sich sowohl an die Regionalregierung Madeiras als auch an die nationale Regierung Portugals.
Gomes hob hervor, dass die derzeitigen politischen Maßnahmen zu sehr auf Subventionen und die Einhaltung von auf europäischer Ebene getroffenen Entscheidungen setzen, die die spezifischen Bedürfnisse Madeiras nicht ausreichend berücksichtigen. Die Fischereiindustrie Madeiras ist überwiegend traditionell und handwerklich ausgerichtet, im Gegensatz zu den großflächigen industriellen Flotten, für die viele dieser politischen Maßnahmen ursprünglich ausgelegt wurden.
Die Erklärung der Partei Chega unterstreicht die Notwendigkeit von politischen Maßnahmen, die die besonderen Merkmale des Fischereisektors auf Madeira anerkennen. Die Partei argumentiert, dass die derzeitigen Strategien die lokalen, kleineren Betriebe, die die Fischereigemeinschaften der Insel prägen, übersehen.
Diese Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Fischereisektor, ein wesentlicher Bestandteil der Wirtschaft und Kultur Madeiras, weiterhin ohne tragfähige, auf seinen einzigartigen Kontext zugeschnittene Lösungen vor Herausforderungen steht. Der Aufruf zur Veränderung betont die Bedeutung der Entwicklung von Strategien, die nicht nur machbar, sondern auch nachhaltig für den langfristigen Wohlstand des Sektors sind.
Quellen
Madeira Guide
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