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Chega kritisiert Verzögerungen und Kostenüberschreitungen beim Gesundheitsprojekt in Porto Santo

Madeira GuideMadeira Guide
July 25, 2026
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Die Partei Chega äußerte Bedenken über erhebliche Verzögerungen und Kostenüberschreitungen beim Bau der neuen lokalen Gesundheitseinheit in Porto Santo, die Einwohner und Touristen betreffen.

Die Partei Chega, unter der Leitung von Hugo Nunes, hat ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Bauverzögerungen und Budgetüberschreitungen bei der neuen lokalen Gesundheitseinheit (ULS) in Porto Santo geäußert. Das Projekt, das für die lokale Gesundheitsinfrastruktur von entscheidender Bedeutung ist, hat seinen Fertigstellungstermin von September 2025 auf den Sommer 2028 verschoben, wobei die Kosten von anfänglich 18 Millionen Euro auf 35,5 Millionen Euro gestiegen sind.

Während seines Besuchs in Porto Santo kritisierte Hugo Nunes das Management des Projekts durch die Regionalregierung und hob die negativen Auswirkungen auf die lokale Gemeinschaft hervor, die weiterhin ohne angemessene Gesundheitsversorgung bleibt. Er wies Ausreden im Zusammenhang mit externen Konflikten zurück und führte die Verzögerungen auf schlechte Planung und Durchführung zurück.

"Von 18 Millionen Euro auf 35,5 Millionen Euro zu wechseln und die Lieferung um drei Jahre zu verzögern, ist keine Anpassung, sondern ein Schlag für die öffentlichen Finanzen und ein Mangel an Respekt gegenüber den Einwohnern", erklärte Hugo Nunes.

Die Gesundheitseinheit soll 5.250 Quadratmeter umfassen, darunter Notfalleinrichtungen, 17 Beratungsräume, 16 Betten für stationäre Patienten, 8 Dialyseplätze und 20 Betten im Bereich der kontinuierlichen Pflege. Die konsequente Nichterfüllung von Ausschreibungen wirft jedoch Fragen zur Kompetenz und den Marktbedingungen auf.

Nunes kritisierte auch die Regierungsversprechen von Wohnungen für medizinisches Personal und bemerkte das Fehlen konkreter Pläne oder Projekte. "Es gibt keine Studie, kein Projekt, keine Ziegel", bemerkte er und betonte die Notwendigkeit umsetzbarer Lösungen anstelle politischer Manöver.

Die Verzögerungen und das finanzielle Missmanagement haben Auswirkungen auf sowohl Einwohner als auch den Tourismussektor der Insel, der auf eine robuste Gesundheitsinfrastruktur angewiesen ist, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Besucher zu gewährleisten.

Quellen

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