CDU fordert regionale Strategie zur Ernährungssouveränität in Madeira
Madeira GuideDie CDU hat eine umfassende regionale Strategie zur Verbesserung der Ernährungssouveränität in Madeira vorgeschlagen, um lokale Herausforderungen in der Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion anzugehen.
Die CDU (Coligação Democrática Unitária), eine politische Koalition in Madeira, hat die Umsetzung einer regionalen Strategie gefordert, die auf die Erreichung der Ernährungssouveränität in der autonomen Region abzielt. Diese Ankündigung erfolgte während einer Veranstaltung auf dem Markt von Santo da Serra am 14. Juni 2026, bei der Ricardo Lume, ein CDU-Vertreter, die Notwendigkeit konkreter Maßnahmen zur Wiederbelebung und Unterstützung lokaler landwirtschaftlicher und viehwirtschaftlicher Aktivitäten betonte.
Lume hob ein dringendes Anliegen hervor, nämlich das Aufgeben landwirtschaftlicher Aktivitäten in Madeira, und wies darauf hin, dass dieses Problem im gegenwärtigen internationalen und nationalen Kontext zunehmend an Bedeutung gewinnt. Er wies auf das Fehlen strategischer Pläne und konkreter Maßnahmen hin, um diesem Trend entgegenzuwirken und die regionale Produktion wesentlicher Nahrungsmittel zu fördern.
Die vorgeschlagene Strategie zielt darauf ab, diese Herausforderungen zu bewältigen, indem sie die lokale Produktion fördert, die nicht nur für die Sicherstellung der Ernährungssicherheit, sondern auch für den Erhalt des landwirtschaftlichen Erbes Madeiras und die Stärkung seiner Wirtschaft von entscheidender Bedeutung ist. Diese Initiative ist Teil eines umfassenderen Bestrebens, die Autonomie und Resilienz der Region gegen globale Lieferkettenstörungen zu stärken.
Madeira, bekannt für seine malerischen Landschaften und die lebendige Tourismusindustrie, steht vor einzigartigen Herausforderungen, wirtschaftliche Entwicklung mit nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken in Einklang zu bringen. Der Vorschlag der CDU unterstreicht die Bedeutung eines selbstständigen Lebensmittelsystems, das sowohl den lokalen Konsum als auch die Anforderungen des Tourismus unterstützen kann.
Dieser Aufruf der CDU steht im Einklang mit wachsender globaler Bewegungen, die sich für Ernährungssouveränität einsetzen und lokale Kontrolle über Lebensmittelsysteme sowie das Recht der Menschen auf gesunde und kulturell angemessene Lebensmittel betonen, die auf ökologisch verträgliche und nachhaltige Weise produziert werden.
"Der Mangel an Strategien und konkreten Maßnahmen zur Bekämpfung des Aufgebens landwirtschaftlicher Aktivitäten ist alarmierend", sagte Ricardo Lume, CDU-Vertreter, "Wir müssen jetzt handeln, um unsere Ernährungszukunft zu sichern."
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