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Turbulenzen bei Madeira-Lissabon-Verbindungen wegen Mobilitätszuschuss

Madeira GuideMadeira Guide
January 8, 2026
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Kontroversen entstehen, da Einwohner von Madeira auf neue Regeln zum Mobilitätszuschuss reagieren und politische sowie rechtliche Schritte eingeleitet werden.

In Madeira ist eine bedeutende Kontroverse ausgebrochen, nachdem neue Regeln zum Sozialen Mobilitätszuschuss eingeführt wurden, die die Reisen zwischen Madeira und Lissabon betreffen. Die Änderungen haben sowohl bei den Bewohnern als auch bei den lokalen Regierungsvertretern für Aufsehen gesorgt.

Das Problem dreht sich um die jüngsten Anpassungen der Zuschussregelungen, die nun verlangen, dass Empfänger keine ausstehenden Schulden haben, um für Erstattungen in Frage zu kommen. Diese Auflage wurde von den Bewohnern Madeiras, die stark auf den Zuschuss für erschwingliche Reisen zum Festland angewiesen sind, nicht gut aufgenommen.

Die Unstimmigkeiten werden durch widersprüchliche Aussagen der portugiesischen Minister für Infrastruktur und Finanzen noch verstärkt, nur 12 Stunden nach Bekanntgabe der neuen Regeln. Diese Widersprüche haben die Frustration und Verwirrung in der Öffentlichkeit weiter angefacht.

Als Reaktion auf die Gegenreaktion hat die Regionalregierung von Madeira offiziell eine Rücknahme der ihrer Meinung nach 'unangemessenen Verordnung' gefordert. Die lokale Versammlung bereitet ebenfalls eine einheitliche Haltung gegen die Änderungen vor, und die politische Partei Juntos pelo Povo (JPP) hat ihre Absicht bekundet, das Gesetz vor dem Verfassungsgericht anzufechten.

Unterdessen wurde der Start einer neuen digitalen Plattform, die den Mobilitätszuschussprozess vereinfachen soll, verschoben, was die anhaltende Spannung weiter verstärkt.

Quellen

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