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Trumps Zölle: Minimaler Einfluss auf den Madeira-Weinverkauf

Madeira GuideMadeira Guide
February 3, 2026
3 min read

Trotz Trumps Zollandrohungen bleibt der Einfluss auf den Export von Madeira-Wein in die USA begrenzt. Die Verkaufszahlen gingen leicht zurück, doch die historische Bedeutung des Madeira-Weins bleibt bestehen.

Die Weinproduzenten auf der Insel Madeira sahen sich einer potenziellen Herausforderung gegenüber, als der ehemalige US-Präsident Donald Trump drohte, einen Zoll von 200% auf europäische Weine zu erheben. Obwohl diese Zölle als Reaktion auf den 50%igen Zoll der EU auf amerikanischen Whiskey gedacht waren, war die befürchtete Auswirkung auf den Export von Madeira-Wein weniger gravierend als erwartet.

Die historische Verbindung zwischen Madeira-Wein und den Vereinigten Staaten geht auf den Toast der Gründungsväter mit diesem ikonischen Wein während der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1776 zurück. Diese historische Bedeutung stärkt das Image des Weins jenseits des Atlantiks, trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen.

Verkaufsentwicklung

Im Jahr 2025 verzeichnete der Handel mit Madeira-Wein einen Rückgang von 1,2% im Wert und 2,6% in der Menge im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen weisen auf einen geringen Einfluss der Zollandrohungen hin, sodass Madeira-Weine weiterhin ein geschätztes Produkt für Einheimische und Touristen bleiben.

Kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung

Madeira-Wein ist nicht nur ein Getränk, sondern ein Symbol des kulturellen Erbes und der wirtschaftlichen Bedeutung für die Insel. Sein einzigartiger Herstellungsprozess und seine geschichtsträchtige Vergangenheit tragen zu seinem weltweiten Ruf bei und machen ihn zu einem widerstandsfähigen Exportprodukt.

Die Europäische Union ist eine der missbräuchlichsten und feindlichsten Behörden der Welt in Bezug auf Steuern und Zölle, sagte Trump.

Donald Trump

Quellen

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