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Oberster Gerichtshof hebt Entscheidung zu Pässen von Calado und Avelino auf

Madeira GuideMadeira Guide
January 1, 2026
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Der Oberste Gerichtshof hat eine frühere Entscheidung aufgehoben, wodurch Pedro Calado und Avelino Farinha ihre Pässe im Rahmen einer laufenden Korruptionsuntersuchung auf Madeira behalten können.

In einer bedeutenden Entwicklung in der laufenden Korruptionsuntersuchung auf Madeira hat der Oberste Gerichtshof eine Entscheidung des Berufungsgerichts Lissabon aufgehoben. Diese Entscheidung, die ursprünglich darauf abzielte, strengere Maßnahmen gegen drei Angeklagte in dem Fall zu verhängen, wurde nun rückgängig gemacht.

Die Angeklagten, darunter der ehemalige Bürgermeister von Funchal, Pedro Calado, sowie die Geschäftsleute Custodio Correia und Avelino Farinha, werden nicht mehr mit den zuvor beschlossenen verschärften Zwangsmaßnahmen konfrontiert. Stattdessen müssen sie sich nun nur noch an das 'Termo de Identidade e Residência' halten, eine gesetzliche Auflage, die sie verpflichtet, sich in einem bestimmten Gebiet aufzuhalten und regelmäßig ihren Aufenthaltsort zu melden.

Diese Entscheidung wurde am 1. Januar 2026 vom Now Canal berichtet und hebt die laufenden rechtlichen Verfahren in der Autonomen Region Madeira hervor. Der Fall hat aufgrund der hochkarätigen Natur der beteiligten Personen erhebliches öffentliches Interesse geweckt.

Pedro Calado, bekannt für seine Amtszeit als Präsident des Stadtrats von Funchal, steht zusammen mit den anderen Angeklagten unter Beobachtung wegen angeblicher Verwicklung in korrupte Aktivitäten in der Region. Der Fall unterstreicht die breiteren Probleme der Regierungsführung und Integrität in den politischen und wirtschaftlichen Sektoren Madeiras.

Der rechtliche Begriff 'Termo de Identidade e Residência' ist eine in Portugal übliche gerichtliche Maßnahme, die als Alternative zu strengeren Einschränkungen wie der Inhaftierung verwendet wird und den Angeklagten gewisse Freiheiten gewährt, während ihre Verfügbarkeit für rechtliche Verfahren sichergestellt wird.

Die Aufhebung der Gerichtsentscheidung markiert einen Wendepunkt in der Untersuchung, der sowohl die beteiligten Personen als auch die öffentliche Wahrnehmung des Justizverfahrens auf Madeira beeinflusst.

Quellen

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