PS schlägt Weidewirtschaft als Maßnahme zur Brandverhütung auf Madeira vor
Madeira GuideDie Sozialistische Partei von Madeira hat vorgeschlagen, Weidewirtschaft als Strategie zur Brandverhütung einzusetzen, um invasive Arten und die Vernachlässigung von Feldern zu bekämpfen.
Um die Strategien zur Brandverhütung zu verbessern, hat die Sozialistische Partei (PS) von Madeira einen Vorschlag in der Regionalen Gesetzgebenden Versammlung eingebracht, um das Silvopastorale Regime zu ändern. Diese Initiative steht im Einklang mit dem kürzlich genehmigten Integrierten Managementsystem für Waldbrände.
Der Vorschlag konzentriert sich hauptsächlich auf die Nutzung der Weidewirtschaft als ergänzende Methode für Landmanagement und Sicherheit. Er zielt darauf ab, die Probleme der Vernachlässigung von Feldern und der Verbreitung invasiver Arten anzugehen, die das Brandrisiko erheblich erhöhen.
PS-Vertreter erklären, dass das derzeitige von der Regionalregierung verabschiedete Modell der Territorialverwaltung nicht widerstandsfähig genug gegenüber den sich ändernden klimatischen Bedingungen ist, die durch die Ansammlung brennbarer Biomasse und die Ausbreitung invasiver Arten verschärft werden.
Abgeordnete Sílvia Silva hob einen kürzlichen Stadtbrand in Santo António als Beweis für die Schwachstellen in Madeiras Strategien zur Brandverhütung und -bekämpfung hervor. Sie kritisierte die Behauptungen der Regierung zur Bereitschaft und wies auf Mängel in der Prävention, im Kraftstoffmanagement und in der territorialen Planung hin.
PS plädiert für die Weidewirtschaft als präventive Maßnahme und verweist auf deren niedrige Kosten und weltweit nachgewiesene Wirksamkeit. Sie argumentieren, dass trotz technologischer Fortschritte bei der Brandbekämpfung die Prävention durch Weidewirtschaft für ein effektives Landmanagement unerlässlich ist.
Die Regierung verspricht fortschrittliche Technologie und erhöhte Ressourcen, scheitert jedoch an grundlegenden Präventions- und Planungsmaßnahmen.
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