PSP-Beamter aus Porto Santo wegen Folter und Vergewaltigung in Lissabon angeklagt
Madeira GuideEin PSP-Beamter aus Porto Santo wird der Folter und Vergewaltigung beschuldigt, wobei er in Lissabon gezielt vulnerable Gruppen angriff. Der Fall erschüttert die Gemeinschaft Madeiras.
In einem erschütternden Fall, der die Gemeinschaft auf Madeira in Aufruhr versetzt hat, wird ein Beamter der Polizei für öffentliche Sicherheit (PSP) aus Porto Santo beschuldigt, Folter und Vergewaltigung begangen zu haben. Der Beamte soll, zusammen mit einem Kollegen, gezielt vulnerable Gruppen wie Drogenabhängige, Obdachlose und undokumentierte Einwanderer in Lissabon angegriffen haben.
Die beiden Polizisten, 21 und 24 Jahre alt, waren bei der Polizeistation Rato in Lissabon stationiert und wurden im Juli letzten Jahres nach einer Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft festgenommen. Die Anschuldigungen umfassen schwere körperliche Misshandlungen wie Schläge mit Fäusten, Ohrfeigen und Gewehrkolben sowie sexuelle Gewalt unter Einsatz von Gegenständen wie Schlagstöcken und Besenstielen.
Der Fall hat insbesondere die Bewohner und Touristen auf Madeira schockiert, da einer der Beschuldigten, Guilherme Leme, aus Porto Santo stammt. Beide Beamte sollen ihre Übergriffe gefilmt und fotografiert und das Material in WhatsApp-Gruppen mit anderen Polizisten geteilt haben.
Die PSP hat offiziell Bedauern über das Verhalten der Beamten geäußert und betont, welche Schande solche Handlungen über die Polizei bringen. Die beschuldigten Beamten befinden sich derzeit in Untersuchungshaft, während das Gerichtsverfahren weiterläuft.
Dieser Vorfall wirft erhebliche Bedenken bezüglich des Verhaltens und der Rechenschaftspflicht der Polizei auf, insbesondere angesichts der Schwere der Vorwürfe und der Verletzlichkeit der betroffenen Opfer. Die Gemeinschaft auf Madeira, bekannt für ihre friedliche Umgebung, ist von den Nachrichten besonders betroffen.
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Madeira Guide
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