EU-Abgeordneter Sérgio Gonçalves fordert EU-Rat zu Verkehrsprioritäten heraus
Madeira GuideDer EU-Abgeordnete Sérgio Gonçalves stellte Fragen an die zyprische Präsidentschaft des EU-Rats bezüglich ihrer Verkehrsprioritäten und betonte die Rechte der Passagiere sowie die regionale Konnektivität.
In einem bedeutenden Schritt für Madeira und andere Regionen, die auf Transportverbindungen angewiesen sind, stellte der EU-Abgeordnete Sérgio Gonçalves am 27. Januar 2026 der zyprischen Präsidentschaft des EU-Rats Fragen zu ihren Verkehrsprioritäten. Diese Anfrage fand während einer Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments statt.
Gonçalves hob die laufenden Verhandlungen über die Passagierrechte hervor, insbesondere in Bezug auf Entschädigungen bei Verspätungen. Er forderte den Rat auf, seine Haltung zu überdenken, um sich stärker an die Position des Europäischen Parlaments anzunähern, das eine Verlängerung der Mindestverspätungszeiten für Entschädigungen ablehnt.
Die Sitzung, an der auch der zyprische Verkehrsminister Alexis Vafeades und andere wichtige Persönlichkeiten teilnahmen, behandelte auch die Europäische Strategie für Häfen, die später in diesem Jahr vorgestellt werden soll. Gonçalves betonte die Notwendigkeit umfangreicher Investitionen zur Unterstützung von Konnektivitäts- und Dekarbonisierungsmaßnahmen. Als Inselstaat wird die zyprische Präsidentschaft als potenziell verständnisvoller für die Herausforderungen angesehen, denen sich ultraperiphere Regionen wie Madeira gegenübersehen.
Schließlich äußerte Gonçalves Bedenken hinsichtlich der vorübergehenden Ausnahme vom Emissionshandelssystem (ETS) für die äußersten Regionen und forderte Klarheit über künftige Unterstützungsmaßnahmen zur Dekarbonisierung. Sein Engagement unterstreicht die einzigartigen Verkehrsherausforderungen Madeiras und seine Abhängigkeit von externer Konnektivität.
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