Madeira-Abgeordneter reist nach Brüssel wegen Mobilitätsstreit
Madeira GuideFilipe Sousa, ein Abgeordneter aus Madeira, reist nach Brüssel, um ein neues Mobilitätsmodell zwischen den Inseln und dem portugiesischen Festland anzufechten, da Bedenken zur territorialen Kontinuität bestehen.
Filipe Sousa, der einzige Abgeordnete der Partei Juntos Pelo Povo (JPP), wird an diesem Wochenende nach Brüssel reisen, um seine Opposition gegen ein neues Mobilitätsmodell auszudrücken, das Madeira und das portugiesische Festland betrifft. Sousa argumentiert, dass dieses Modell das Prinzip der territorialen Kontinuität verletzt, ein kritisches Thema für die Einwohner Madeiras.
Die Reise, die von Freitag bis Sonntag stattfindet, wurde durch einen 2025 an die Europäische Kommission übermittelten Bericht ausgelöst, der die Schwierigkeiten des Luftverkehrs für Inselbewohner hervorhebt. Diese Initiative führte zu einer Einladung der europäischen Partei Volt zu einem Treffen mit EU-Abgeordneten in Brüssel.
Madeira, eine autonome Region Portugals, ist stark auf den Luftverkehr angewiesen, um die Verbindung zum Festland aufrechtzuerhalten. Das fragliche Mobilitätsmodell wird von Sousa als schädlich für das wirtschaftliche und soziale Wohl der Region angesehen.
Das Konzept der territorialen Kontinuität ist entscheidend für Inselregionen wie Madeira, um sicherzustellen, dass die Einwohner einen ähnlichen Zugang zu Dienstleistungen und Möglichkeiten haben wie diejenigen auf dem Festland. Sousas Bemühungen zielen darauf ab, auf das aufmerksam zu machen, was er als Vernachlässigung durch den portugiesischen Staat wahrnimmt.
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Madeira Guide
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