Mobilitätssubventionen: PS fordert politische Einheit gegen neue Regeln
Madeira GuideDie Sozialistische Partei ruft zur politischen Einheit gegen neue Mobilitätszuschussregeln auf, die Bewohner von Madeira und den Azoren betreffen.
Die Einführung neuer Regeln für den sozialen Mobilitätszuschuss hat auf Madeira und den Azoren erhebliche Kontroversen ausgelöst. Die Sozialistische Partei (PS) hat einen öffentlichen Appell an alle politischen Parteien gerichtet, sich gegen das zu vereinen, was sie als "Angriff" auf die Rechte der Inselbewohner beschreiben.
Auf einer Pressekonferenz kritisierten Eurico Brilhante Dias, zusammen mit den Vertretern Madeiras und der Azoren, Emanuel Câmara und Francisco César, die Auswirkungen des Dekretgesetzes auf die regionale Autonomie und die Reisemöglichkeiten der Inselbewohner innerhalb Portugals.
Die Sozialistische Partei hat formell eine parlamentarische Prüfung des Dekrets beantragt und dabei Bedenken hinsichtlich seiner Auswirkungen auf verfassungsmäßige Rechte geäußert. Emanuel Câmara hob die Änderungen als "Affront gegen die Intelligenz und das Portemonnaie" der Inselbewohner hervor, insbesondere die neue Anforderung, keine ausstehenden Schulden bei den Steuer- und Sozialversicherungsbehörden nachzuweisen.
Darüber hinaus sorgt die jetzt auf 50 % des vorherigen Limits gekappte Subvention für Besorgnis bei Bewohnern, die aus gesundheitlichen Gründen reisen, oder Studenten, deren Rückreisedaten ungewiss sind. Die Reduzierung der Obergrenze von 400 auf 200 Euro pro Reise wird als erhebliche finanzielle Belastung angesehen.
Die PS ruft zu parteiübergreifender Unterstützung für diese Initiative auf und betont, dass nur eine kollektive politische Antwort die Interessen der Bewohner von Madeira und den Azoren wirksam vertreten kann.
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Madeira Guide
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