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Madeira-Regierung kritisiert neues Modell des Mobilitätszuschusses als verfassungswidrig

Madeira GuideMadeira Guide
January 6, 2026
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Die Regionalregierung Madeiras hat das neue Modell des Mobilitätszuschusses scharf kritisiert und es als bedeutenden Affront gegen die portugiesische Verfassung bezeichnet. Dieses Modell wird als diskriminierend gegenüber den Bewohnern der portugiesischen Inseln angesehen.

Die Regionalregierung Madeiras hat ihre Unzufriedenheit mit dem neu vorgeschlagenen Modell des Mobilitätszuschusses geäußert und es als "groben Affront gegen die portugiesische Verfassung" beschrieben. Diese Kritik hebt Bedenken hervor, dass das Modell die Bewohner der portugiesischen Inseln, einschließlich Madeira, unfair benachteiligt.

Das Problem dreht sich um die Anforderung, dass die Bewohner keine ausstehenden Schulden haben dürfen, um sich für eine Reisekostenerstattung im Rahmen des Mobilitätszuschusses zu qualifizieren. Diese Bedingung, so die Regierung Madeiras, stellt eine unzumutbare Belastung für die Inselbewohner dar und diskriminiert sie effektiv im Vergleich zu den Bürgern auf dem Festland.

Der Sekretär für Tourismus, Umwelt und Kultur Madeiras hat offiziell gefordert, dass das Infrastrukturministerium diese Schuldenfreiheitsbedingung überdenkt. Die Regierung argumentiert, dass alle portugiesischen Bürger unabhängig von ihrem Wohnort gleichen Zugang zu Zuschüssen haben sollten.

Dieser Streit unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen regionalen und nationalen Behörden in Bezug auf die Rechte und die Behandlung von Bürgern, die in den autonomen Regionen Portugals leben. Der Mobilitätszuschuss soll den Bewohnern bei den zusätzlichen Reisekosten helfen, die durch ihre geografische Isolation entstehen.

Während die Debatte weitergeht, beobachten die Bewohner und lokalen Beamten in Madeira die Entwicklungen genau und hoffen auf eine Lösung, die eine faire und gleiche Behandlung nach dem Gesetz gewährleistet.

Quellen

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