JPP warnt vor Änderungen am Mobilitätszuschuss als "Falle" für Madeira-Bewohner
Madeira GuideDie Partei Juntos Pelo Povo (JPP) warnt die Bewohner Madeiras vor den jüngsten Änderungen am Mobilitätszuschuss, die sie als schädlich für die Bürgerrechte und die territoriale Kontinuität beschreiben. Die vom PSD/CDS-Bündnis vorgeschlagenen Änderungen haben in der Region Kontroversen ausgelöst.
In einer jüngsten Entwicklung in der Gesetzgebenden Versammlung Madeiras hat die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) Alarm über vorgeschlagene Änderungen am Mobilitätszuschuss geschlagen. Die Änderungen, die von der PSD/CDS-Koalition eingeführt wurden, wurden von JPP als "hochgradig schädlich" bezeichnet und haben eine bedeutende Debatte unter den lokalen Gesetzgebern ausgelöst.
Der Mobilitätszuschuss, ein wesentlicher Bestandteil zur Sicherstellung erschwinglicher Reisen für Bewohner von Madeira, Porto Santo und den Azoren, steht aufgrund der vorgeschlagenen Änderungen im Dekretgesetz Nr. 1-N2026 vom 6. Januar 2026 unter Beobachtung. Diese Änderungen wurden kritisiert, da sie möglicherweise gegen die verfassungsmäßigen Prinzipien der territorialen Kontinuität und sozialen Kohäsion verstoßen.
Die entschiedene Opposition der JPP rührt von ihrer Besorgnis her, dass die neuen Vorschriften die Rechte der Inselbewohner untergraben und es ihnen erschweren werden, zwischen den Inseln und dem Festland Portugals zu reisen. Dieses Thema steht im Mittelpunkt der lokalen Politik, wobei sich die JPP fest gegen die Agenda der Mehrheitskoalition PSD/CDS positioniert.
Hintergrund zum Mobilitätszuschuss
Der Mobilitätszuschuss wurde ursprünglich eingerichtet, um die geografische Kluft zwischen Madeira und dem portugiesischen Festland zu überbrücken und den Bewohnern finanzielle Unterstützung für Flugreisen zu bieten. Er wird als lebenswichtige Verbindung zur Aufrechterhaltung der Verbindung mit dem Rest des Landes angesehen, insbesondere für eine Inselwirtschaft, die stark auf Tourismus und Außenhandel angewiesen ist.
Die Bewohner befürchten, dass die vorgeschlagenen Änderungen die Reisekosten erhöhen könnten, was sich auf ihre Lebensqualität und wirtschaftlichen Aussichten auswirken würde. Der Zuschuss erleichtert nicht nur persönliche Reisen, sondern wirkt sich auch auf die breitere wirtschaftliche Landschaft aus, indem er den Zugang für Touristen und Unternehmen erleichtert.
Politische Reaktionen
Die vorgeschlagenen Gesetzesänderungen haben eine Welle von Reaktionen im gesamten politischen Spektrum ausgelöst. Während die PSD/CDS-Koalition argumentiert, dass die Änderungen für eine effizientere Verwaltung der Zuschüsse notwendig sind, sehen die JPP und andere Oppositionsparteien darin einen strategischen Schritt, der die Inselbewohner unverhältnismäßig stark treffen könnte.
Auch lokale Organisationen und Bürgergruppen haben ihre Bedenken geäußert und betont, dass solche Änderungen zu einer verstärkten Isolation der Inseln führen könnten, was die Bemühungen zur Förderung der regionalen Entwicklung und Integration untergräbt.
Diese Änderungen sind ein offenkundiger Missachtung der einzigartigen Bedürfnisse von Inselgemeinschaften. Wir müssen sicherstellen, dass unsere Stimmen Gehör finden und unsere Rechte geschützt werden.
Quellen

Madeira Guide
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