JPP protestiert gegen umstrittene Kommentare zur Mobilität auf Madeira
Madeira GuideDie JPP hat einen Protest gegen Äußerungen eingereicht, die die Fairness der Subventionierung von Reiseausgaben Madeiras in Frage stellen und die verfassungsmäßige Bedeutung der Mobilität betonen.
In einem bedeutenden politischen Schritt hat die Partei Juntos pelo Povo (JPP) einen formellen Protest gegen Äußerungen von Hugo Soares, dem parlamentarischen Führer der Sozialdemokratischen Partei (PSD), eingereicht. Die Erklärungen, die in einer Parlamentssitzung geäußert wurden, stellten die Fairness der Verwendung von Steuergeldern zur Subventionierung von Reisen für Einwohner von Madeira und den Azoren in Frage.
Der Kern der Kontroverse liegt in Soares' Vorschlag, dass es ungerecht sein könnte, dass portugiesische Steuerzahler weiterhin Reisen für Bürger der autonomen Regionen finanzieren, die angeblich ihren Steuerpflichten nicht nachkommen. Diese Äußerung hat eine hitzige Debatte über die Natur von Mobilitätssubventionen in Portugal ausgelöst.
Filipe Sousa, der JPP-Abgeordnete, hat diese Aussagen vehement abgelehnt und argumentiert, dass sie eine spaltende Erzählung unter portugiesischen Bürgern fördern. Er betonte, dass Mobilität nicht nur eine Subvention, sondern ein verfassungsmäßiges Recht ist, das auf die Sicherstellung des nationalen Zusammenhalts abzielt. Sousa besteht darauf, dass die Bezeichnung der Mobilitätsunterstützung als 'Subvention' sowohl politisch als auch rechtlich inkorrekt ist.
"Mobilität ist ein verfassungsmäßiges Instrument des nationalen Zusammenhalts", erklärte Sousa. "Madeirenser und Azoreaner tragen wie alle anderen portugiesischen Bürger zum nationalen Haushalt bei, und ihre Rechte sollten nicht durch falsch verstandene Narrative untergraben werden."
Der Protest hebt die Bedeutung des Mobilitätsregimes im Rahmen des portugiesischen Engagements für territoriale Kontinuität und nationale Solidarität hervor. JPP argumentiert, dass die Verknüpfung dieses Regimes mit individuellem steuerlichen Verhalten zu einer ungerechten Stigmatisierung der Inselbewohner führen könnte.
Madeira, eine autonome Region, ist stark auf solche Mobilitätsvereinbarungen angewiesen, um seine wirtschaftlichen und sozialen Verbindungen zum portugiesischen Festland aufrechtzuerhalten. Der Protest der JPP unterstreicht die entscheidende Rolle dieser Vereinbarungen bei der Unterstützung der regionalen Entwicklung und Integration.
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