JPP schlägt eigenes Mäzenatentum für Madeira und Azoren vor
Madeira GuideDie Partei Juntos Pelo Povo (JPP) hat einen Vorschlag für ein eigenes Mäzenatentum für Madeira und die Azoren eingereicht, um Finanzierungsprobleme lokaler kultureller, wissenschaftlicher und umweltbezogener Organisationen zu erleichtern.
Die Juntos Pelo Povo (JPP), eine prominente Oppositionspartei in Madeira, hat die Einreichung eines Gesetzesvorschlags zur Schaffung eines eigenen Mäzenatentums für die autonomen Regionen Madeira und Azoren angekündigt. Diese Initiative soll die erheblichen Herausforderungen angehen, denen lokale Organisationen bei der Beschaffung von Mitteln für kulturelle, wissenschaftliche und umweltbezogene Aktivitäten gegenüberstehen.
Am 31. Januar 2026 erläuterte Francisco José Cardoso von der JPP den Plan, der an die Versammlung der Republik weitergeleitet wurde. Der Vorschlag skizziert ein Rahmenwerk zur Unterstützung von Vereinen, Verbänden und Institutionen, die sich der wissenschaftlichen Forschung, künstlerischen Schöpfung, kulturellen Entwicklung sowie dem Umwelt- und Sozialschutz widmen.
Madeira und die Azoren, als autonome Regionen Portugals, verfügen über einzigartige kulturelle und umweltbezogene Landschaften, die oft maßgeschneiderte Unterstützungsstrukturen erfordern. Die JPP argumentiert, dass diese Regionen im Vergleich zum portugiesischen Festland zusätzliche Hürden bei der Gewinnung von Sponsoren und Finanzierungen überwinden müssen.
Das vorgeschlagene Regime zielt darauf ab, einen spezialisierten Ansatz für Mäzenatentum zu bieten, der Investitionen sowohl von lokalen als auch internationalen Förderern fördert. Durch die Schaffung eines unterstützenden Umfelds für kulturelle und wissenschaftliche Bestrebungen glaubt die JPP, dass diese Initiative die Fähigkeiten der Regionen in den Bereichen Innovation und Kulturerhalt verbessern wird.
Dieser Schritt wird als entscheidender Schritt zur Stärkung der lokalen Gemeinschaften und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in Madeira und auf den Azoren gesehen. Wenn die Gesetzgebung genehmigt wird, könnte sie als Modell für andere autonome Regionen dienen, die ähnliche Rahmenwerke anstreben.
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Madeira Guide
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