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JPP schlägt Verfassungsreform zur Stärkung der Autonomie Madeiras vor

Madeira GuideMadeira Guide
February 3, 2026
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Juntos Pelo Povo (JPP) hat einen Vorschlag zur Verfassungsreform an die Präsidentschaftskandidaten übermittelt, um die autonomen Befugnisse Madeiras und der Azoren zu stärken.

In einem bedeutenden politischen Schritt hat die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) einen Vorschlag zur Verfassungsreform vorgelegt, der darauf abzielt, die autonomen Befugnisse Madeiras und der Azoren zu stärken. Dieser Vorschlag wurde den Präsidentschaftskandidaten António José Seguro und André Ventura präsentiert und hebt die Notwendigkeit einer Revision hervor, die den einzigartigen Status und die Bedürfnisse dieser Regionen anerkennt.

Der von der JPP im Rahmen der Comissão Eventual para a Reforma do Sistema Político ausgearbeitete Vorschlag zielt darauf ab, mehrere zentrale Punkte anzugehen. Dazu gehören die Stärkung des politisch-administrativen Statuts Madeiras, die Anerkennung regionaler Gesetzgebungsakte als 'regionale Gesetze' und die Neudefinition Portugals als 'einheitlicher Staat mit insularer Autonomie', um die geografische und politische Landschaft des Landes besser widerzuspiegeln.

Hauptziele des Vorschlags

  • Stärkung der autonomen Befugnisse Madeiras und der Azoren.
  • Klarstellung der Hierarchie der Rechtsquellen, insbesondere im Jahr des 50-jährigen Bestehens der regionalen Autonomien.
  • Verbesserung der Anerkennung der politisch-administrativen Statute von Madeira und den Azoren.
  • Förderung der Ernennung regionaler Richter für das Verfassungsgericht.
  • Förderung regionaler Referenden und Stärkung der regionalen Steuerbefugnisse.

Die JPP argumentiert, dass diese Änderungen entscheidend sind, um sicherzustellen, dass Madeira und die Azoren sich effektiv selbst verwalten und lokale Probleme autonomer angehen können. Die Partei betont die Bedeutung dieser Reformen angesichts des ultraperipheren Status der Regionen, der häufig zu Herausforderungen in Bereichen wie Gesundheitsversorgung sowie Luft- und Seemobilität führt.

Der Vorschlag hebt auch die Notwendigkeit hervor, das Prinzip der territorialen Kontinuität zu stärken. Dies ist besonders relevant angesichts der anhaltenden Herausforderungen, einen gleichberechtigten Zugang zu wesentlichen Dienstleistungen und die Konnektivität zwischen den Inseln und dem Festland Portugal sicherzustellen.

Die Anerkennung Madeiras und der Azoren als Regionen mit besonderen Bedürfnissen ist entscheidend für die gerechte Entwicklung Portugals.

JPP-Erklärung

Quellen

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