JPP kritisiert Madeiras Regierung wegen Profits inmitten der Lebenshaltungskostenkrise
Madeira GuideDie Partei Juntos Pelo Povo beschuldigt die Regierung Madeiras, die steigenden Lebenshaltungskosten auszunutzen, um ihre Kassen zu füllen. Die Inflation in Madeira ist Berichten zufolge fast doppelt so hoch wie auf den Azoren, mit hohen Wohnkosten und einer der höchsten Mehrwertsteuersätze in den äußeren Regionen.
Die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) hat eine scharfe Kritik an der Regionalregierung von Madeira, die von der PSD/CDS-Koalition geführt wird, geäußert und sie beschuldigt, von den steigenden Lebenshaltungskosten zu profitieren. Laut JPP profitiert die Regierung finanziell, während die Einwohner unter Inflation und hohen Lebenshaltungskosten leiden.
In einer politischen Aktion am Mercado dos Lavradores betonte der JPP-Abgeordnete Luís Martins, dass die Inflationsrate auf Madeira fast doppelt so hoch ist wie auf den Azoren und den Festlandswert um 1,3 Prozentpunkte übersteigt. Er wies darauf hin, dass die Löhne auf Madeira niedriger sind, die Region jedoch eine der höchsten Mehrwertsteuersätze unter den äußersten Regionen aufweist.
Wohn- und Lebenshaltungskosten
Die Kosten für Wohnen und Mieten auf Madeira gehören zu den fünf höchsten in Portugal, was die finanzielle Belastung der Einwohner erhöht. Diese Situation wird durch den hohen Mehrwertsteuersatz verschärft, der die Preise für Waren und Dienstleistungen erhöht.
JPP argumentiert, dass diese Situation eine Blase schafft, die die Regierung finanziell begünstigt, aber die lokale Bevölkerung belastet und das tägliche Leben zunehmend unerschwinglich macht.
Reaktion der Regierung
Bisher gibt es keine offizielle Reaktion der Regionalregierung von Madeira auf diese Anschuldigungen. Die Debatte zieht weiterhin erhebliches öffentliches Interesse auf sich und hebt die Herausforderungen hervor, denen die Einwohner angesichts wirtschaftlicher Zwänge gegenüberstehen.
Die Regierung lebt in einer Blase und füllt täglich ihre Kassen auf Kosten einer unerträglichen Lebenshaltung. — Luís Martins, JPP-Abgeordneter
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