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JPP fordert Transparenz über Pläne zum Verkauf des Krankenhauses

Madeira GuideMadeira Guide
January 29, 2026
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Die Partei JPP verlangt von der Regierung Madeiras Klarheit über den geplanten Verkauf des Krankenhauses Dr. Nélio Mendonça und stellt die Auswirkungen auf regionale soziale Dienste in Frage.

Die politische Spannung auf Madeira hat sich verschärft, da die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) einen formellen Antrag auf Zugang zu internen Studien gestellt hat, die den geplanten Verkauf des Krankenhauses Dr. Nélio Mendonça rechtfertigen. Diese Aktion unterstreicht die Haltung der Partei gegen das, was sie als mangelnde Transparenz der regierenden Koalition PSD/CDS ansieht.

Die JPP betont die Bedeutung des öffentlichen Zugangs zu den mit dem Verkauf verbundenen Dokumenten und argumentiert, dass diese Informationen von erheblichem öffentlichem Interesse sind. Das Krankenhaus, ein wichtiges öffentliches Gut, spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der sozialen Dienstleistungsbedürfnisse der Region.

Trotz der Forderungen der JPP hat der Präsident der Regionalregierung die Absicht bekräftigt, mit dem Verkauf fortzufahren, und das Krankenhaus als wesentliches öffentliches Gut beschrieben, um kritische regionale soziale Defizite zu beheben. Dieser Schritt hat Kritik von verschiedenen Seiten auf sich gezogen, wobei Gegner ihn als Missmanagement der regierenden PSD/CDS-Koalition bezeichnen.

Öffentliche Reaktion und politische Implikationen

Der mögliche Verkauf hat eine hitzige Debatte unter den Bewohnern und politischen Figuren Madeiras ausgelöst. Viele Einwohner sind besorgt über die Auswirkungen auf die Zugänglichkeit der Gesundheitsversorgung und den möglichen Verlust von Arbeitsplätzen. Die Opposition wirft der Regierung vor, wirtschaftliche Gewinne über das öffentliche Wohl zu stellen.

Die Forderung der JPP nach Transparenz kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da Madeira komplexe sozio-ökonomische Herausforderungen bewältigt. Die Partei hat sich als Verteidiger der öffentlichen Interessen positioniert und will die Regierung für Entscheidungen zur Rechenschaft ziehen, die die Zukunft der Insel beeinflussen könnten.

Quellen

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