Bewässerungsprobleme in Santa Cruz sorgen für politische Debatte
Madeira GuideDie Partei Juntos Pelo Povo wirft dem öffentlichen Unternehmen ARM vor, den Bewässerungsdienst in Santa Cruz aus finanziellen Gründen und Personalmangel eingestellt zu haben, was lokale Landwirte betrifft.
Die politische Partei Juntos Pelo Povo (JPP) hat Bedenken über die Einstellung des Bewässerungsdienstes für Landwirte in Santa Cruz, Madeira, geäußert. Das Problem wurde dem öffentlichen Unternehmen Águas e Resíduos da Madeira (ARM) zugeschrieben, das den Dienst angeblich aufgrund fehlender finanzieller Ressourcen und unzureichendem Personal eingestellt hat.
Laut dem Generalsekretär der JPP, Élvio Sousa, meldeten Landwirte aus verschiedenen Orten wie Moinhos, Levadas, Terça, Janeiro und Santa Catarina das Problem. Sousa besuchte persönlich die betroffenen Gebiete, um diese Behauptungen zu überprüfen und bestätigte die Einstellung des Dienstes.
Die Einstellung hat erhebliche Auswirkungen auf die lokale Landwirtschaft, da viele Landwirte auf diese Bewässerungsdienste angewiesen sind, um ihre Pflanzen zu erhalten. Ohne Wasser sind ihre Anstrengungen der letzten Monate, die von harter Arbeit und ohne Pausen geprägt waren, gefährdet.
Die JPP betont, dass die Situation für die landwirtschaftliche Gemeinschaft kritisch ist, die bereits mit steigenden Kosten für Düngemittel, Wasser und Arbeitskräfte konfrontiert ist. Die Partei argumentiert, dass das Versagen der ARM, Wasser effektiv zu verwalten und zu verteilen, die Herausforderungen der Landwirte verschärft.
ARM hat auf diese Anschuldigungen noch nicht reagiert. Die Situation unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen lokalen Landwirten und öffentlichen Versorgungsdiensten und betont die Notwendigkeit eines effektiven Ressourcenmanagements und Unterstützung für den Agrarsektor Madeiras.
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Madeira Guide
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