Back to News
Nachrichten

Auswirkungen der Trump-Tarife auf den Madeira-Weinhandel

Madeira GuideMadeira Guide
February 3, 2026
3 min read

Trotz neuer Zölle seitens der USA bleibt der Madeira-Weinmarkt stabil, mit nur geringen Rückgängen im Handelswert und -volumen.

Während sich die Vereinigten Staaten auf die Feier ihres 250. Unabhängigkeitstags vorbereiten, hat der wiedergewählte Präsident Donald Trump seine Zollpolitik erneut entfacht - eine Strategie, die mehr politisch als wirtschaftlich motiviert ist. Zu den Zielen dieser Zölle zählen auch europäische Weine, darunter der geschichtsträchtige Madeirawein, ein Getränk, das historisch mit den Feierlichkeiten der amerikanischen Gründerväter verbunden ist.

Im März drohte Trump mit einem drastischen 200% Zoll auf Weine, Champagner und andere Spirituosen aus der Europäischen Union. Diese Maßnahme erfolgte als Reaktion auf die Verhängung eines 50% Zolls der EU auf amerikanischen Whiskey, eine Vergeltungsmaßnahme in den anhaltenden Handelsstreitigkeiten zwischen den beiden Volkswirtschaften.

Trotz dieser Drohungen sind die Auswirkungen auf den Madeirawein relativ gering. Die Verkaufszahlen für 2025 zeigen einen leichten Rückgang, mit einem Wertverlust von 1,2% und einem Mengenrückgang von 2,6% im Vergleich zum Vorjahr. Dies deutet darauf hin, dass zwar die Preise durch Zölle beeinflusst wurden, der Madeiraweinmarkt jedoch keine signifikanten Störungen erlitten hat.

Madeirawein nimmt sowohl in der lokalen Kultur als auch in der internationalen Geschichte einen besonderen Platz ein. Bekannt für seine Haltbarkeit und seinen einzigartigen Geschmack, wird er für seine Rolle in historischen Ereignissen wie den amerikanischen Unabhängigkeitsfeiern gefeiert. Der Ruf und die kulturelle Bedeutung des Weins stärken weiterhin seine Marktresilienz gegenüber wirtschaftlichen Herausforderungen.

Quellen

Madeira Guide

Madeira Guide

Author