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Wirtschaftliche Bedenken: Madeiras Wachstum hinter dem nationalen Durchschnitt

Madeira GuideMadeira Guide
January 4, 2026
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Francisco Gomes von der Chega-Partei äußert Bedenken über das Wirtschaftswachstum Madeiras, das unter dem nationalen Durchschnitt liegt, und fordert eine Neubewertung der aktuellen Entwicklungsstrategien.

In einer jüngsten Erklärung äußerte Francisco Gomes, ein Vertreter der Chega-Partei, Bedenken darüber, dass das Wirtschaftswachstum Madeiras hinter dem nationalen Durchschnitt zurückbleibt. Laut Gomes betrug das BIP-Wachstum der Insel im Jahr 2024 1,5 %, deutlich unter dem nationalen Durchschnitt von 2,1 %.

Gomes betonte die Notwendigkeit einer strategischen Neubewertung des derzeit verfolgten Entwicklungsmodells der Regionalregierung. Er argumentierte, dass die bestehenden Strategien möglicherweise nicht ausreichend auf die wirtschaftlichen Herausforderungen der Region eingehen, was zu weiteren wirtschaftlichen Nachteilen für Madeira führen könnte.

Unter Berufung auf Daten des Nationalen Statistikamts (INE) wies Gomes darauf hin, dass die aktuelle Wachstumsrate Madeira in eine prekäre wirtschaftliche Lage versetzt. Diese Situation erfordere seiner Ansicht nach eine umfassende Überprüfung und möglicherweise eine Überarbeitung der Wirtschaftspolitik, um sicherzustellen, dass die Region mit dem nationalen Fortschritt Schritt halten kann.

Madeira, eine autonome Region Portugals, ist bekannt für seine tourismusgetriebene Wirtschaft. Die Diskrepanz in den Wachstumsraten hebt jedoch strukturelle Herausforderungen hervor, die möglicherweise angegangen werden müssen, um die langfristige wirtschaftliche Gesundheit und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.

Da Madeira weiterhin Touristen mit seinen landschaftlichen und kulturellen Angeboten anzieht, wird der Ruf nach einem überarbeiteten wirtschaftlichen Ansatz entscheidend, nicht nur um seine Attraktivität zu bewahren, sondern auch um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten, die sowohl den Bewohnern als auch den Besuchern zugutekommt.

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