Kontroverse über Schließung des Ombudsbüros auf Madeira
Madeira GuideDie Schließung des Ombudsbüros auf Madeira hat politische Empörung ausgelöst, lokale Vertreter kritisieren die Entscheidung als Angriff auf den Zugang der Einwohner zur Justiz.
Politische Empörung über die Schließung des Ombudsbüros
Die Entscheidung der portugiesischen Regierung, das Ombudsbüro auf Madeira zu schließen, hat erhebliche Kontroversen ausgelöst. Francisco Gomes, ein Abgeordneter der Partei Chega, sieht in der Schließung einen direkten Angriff auf den Zugang der Madeirer zur Justiz und ein schweres Versagen des Staates.
Gomes hat die Justizministerin formell befragt und betont, dass das Ombudsbüro ein verfassungsmäßiges Organ ist, das für die Verteidigung der Rechte, Freiheiten und Garantien der Bürger von entscheidender Bedeutung ist. Er hob die kritische Bedeutung der institutionellen Nähe hervor, insbesondere in Madeira, das als ultraperiphere Region anerkannt ist.
Das Ombudsbüro dient als wesentliche Institution zur Sicherstellung der Bürgerrechte. Seine Schließung könnte die Fähigkeit der Madeirer, zeitnahen und zugänglichen Rechtsschutz zu suchen, erheblich beeinträchtigen.
Das Eingreifen von Chega spiegelt breitere Bedenken über Regierungsentscheidungen wider, die die regionale Autonomie und den Zugang zu wesentlichen Dienstleistungen betreffen. Nun stellt sich die Frage, wie die Regierung auf diese Bedenken reagieren wird und ob Maßnahmen ergriffen werden, um die wahrgenommene Lücke bei den Justizdiensten auf der Insel zu schließen.
Die Schließung betrifft nicht nur die Einwohner, sondern wirft auch Fragen zur Verfügbarkeit rechtlicher Unterstützung für Touristen auf, die während ihres Aufenthalts auf der Insel möglicherweise Hilfe benötigen.
Die Entscheidung, das Ombudsbüro auf Madeira zu schließen, ist ein Angriff auf die Zugänglichkeit der Justiz für die Madeirer, sagt Francisco Gomes.
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Madeira Guide
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