Besorgnis über Imker-Schutzmaßnahmen in Madeira angesichts eines Krankheitsausbruchs
Madeira GuideJPP äußert Bedenken über unzureichenden Schutz der Imker in Madeira nach einem Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut im Jahr 2024, der zu drastischen Maßnahmen führte.
Die Parlamentsgruppe von Juntos Pelo Povo (JPP) hat erhebliche Bedenken hinsichtlich des aktuellen Schutzes der Imker auf Madeira geäußert. Dies folgt auf die Kontaktaufnahme einer Gruppe lokaler Imker mit der Partei, die auf die Notwendigkeit von Interventionen nach einem Krankheitsausbruch hinweisen.
Im Mai 2024 wurden Fälle von Amerikanischer Faulbrut, einer hoch ansteckenden bakteriellen Krankheit, die Bienenstöcke befällt, in den Regionen Santana, Ilha und São Jorge festgestellt. Um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, mussten betroffene Kolonien gemäß den bestehenden Gesundheitsprotokollen durch Verbrennung zerstört werden. JPP erkennt die Notwendigkeit dieser Maßnahme an, betont jedoch die Notwendigkeit eines besseren Schutzes und einer besseren Unterstützung der betroffenen Imker.
Die Krankheit, die für ihre schnelle Ausbreitung und verheerende Auswirkungen auf Bienenpopulationen bekannt ist, stellt eine erhebliche Bedrohung für die Imkerei auf Madeira dar, die für die Landwirtschaft und das ökologische Gleichgewicht der Insel von entscheidender Bedeutung ist.
Forderung nach verbesserten Maßnahmen
JPP hat die Secretaria Regional da Agricultura, Pescas e Ambiente (SRAPA) aufgefordert, ihre Unterstützungsmechanismen für Imker zu verbessern. Die Partei betont die Bedeutung der Bereitstellung finanzieller Hilfe und Ressourcen für die Betroffenen, um die Nachhaltigkeit der Imkerei auf der Insel zu gewährleisten.
Der Imkereisektor auf Madeira trägt nicht nur zur lokalen Landwirtschaft bei, sondern unterstützt auch die Biodiversität und den Tourismus durch die Produktion einzigartiger Honigsorten und die Bestäubung heimischer Flora.
"Dies ist eine drastische, aber notwendige Maßnahme zur Eindämmung der Krankheit", erklärte ein JPP-Vertreter und forderte umfassendere Schutzmaßnahmen.
Quellen

Madeira Guide
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