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Chega schlägt Überarbeitung des Sozialen Mobilitätszuschusses auf Madeira vor

Madeira GuideMadeira Guide
January 10, 2026
3 min read

Chega stellt einen neuen Vorschlag zur Überarbeitung des Sozialen Mobilitätszuschusses von Madeira vor, um den Zahlungsprozess zu vereinfachen und bestimmte Einschränkungen zu beseitigen.

Die politische Partei Chega hat im Parlament einen Vorschlag zur Überarbeitung des Sozialen Mobilitätszuschusses (Subsídio Social de Mobilidade) für Madeira und die Azoren eingebracht. Diese Initiative zielt darauf ab, das aktuelle System zu vereinfachen, indem die Notwendigkeit beseitigt wird, dass Bürger ihre Schulden bei der Steuerbehörde und der Sozialversicherung begleichen müssen, bevor sie den Zuschuss beantragen können.

Derzeit hilft der Soziale Mobilitätszuschuss den Bewohnern, die hohen Reisekosten zwischen Madeira, den Azoren und dem Festland Portugals auszugleichen. Unter dem bestehenden System müssen die Bewohner zunächst den vollen Reisepreis zahlen, um später erstattet zu werden, ein Prozess, den viele als umständlich und finanziell belastend empfinden.

Der Vorschlag von Chega sieht vor, zu einem direkten Zahlungsmodell überzugehen, bei dem die Bewohner beim Ticketkauf einen Festpreis zahlen würden, wodurch die Anforderung des aktuellen Systems für Vorauszahlungen und nachfolgende Erstattungen entfällt. Diese Änderung soll den Prozess vereinfachen und benutzerfreundlicher gestalten.

Diese vorgeschlagene Überarbeitung ist besonders bedeutend für die Bewohner Madeiras, die stark auf erschwingliche und zugängliche Reisemöglichkeiten für ihre persönlichen und beruflichen Verpflichtungen angewiesen sind. Durch die Beseitigung der derzeitigen Beschränkungen könnte das neue Modell die Mobilität und die wirtschaftlichen Möglichkeiten für die Inselbevölkerung potenziell verbessern.

Der Vorschlag spiegelt breitere Bedenken hinsichtlich der Zugänglichkeit von grundlegenden Dienstleistungen und der wirtschaftlichen Integration zwischen Madeira, den Azoren und dem portugiesischen Festland wider. Er unterstreicht die Bedeutung der Mobilität als grundlegendes Recht, das entscheidend für den Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Beschäftigung ist.

Hintergrundkontext

Der Subsídio Social de Mobilidade wurde eingeführt, um die Bürger der autonomen Regionen Portugals – Madeira und die Azoren – bei der Senkung der Reisekosten zu unterstützen, die aufgrund ihrer geografischen Isolation oft unerschwinglich sind. Das derzeitige System hat jedoch Kritik für seine Ineffizienzen und die finanzielle Belastung, die es den Bewohnern aufbürdet, erfahren.

Dieser Schritt von Chega wird als Teil eines breiteren Vorstoßes gesehen, um Richtlinien zu reformieren, die das tägliche Leben der Bewohner Madeiras betreffen und einen gerechteren Zugang zu Dienstleistungen und Chancen sicherstellen.

Mobilität ist kein Luxus. Es ist eine wesentliche Bedingung für die volle Ausübung der Staatsbürgerschaft...

Joana Silva, Projektmanagerin für Gemeinschaftsprojekte

Quellen

Madeira Guide

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