CHEGA fordert parlamentarische Überprüfung des neuen Mobilitätszuschusses auf Madeira
Madeira GuideCHEGA hat eine parlamentarische Überprüfung des neuen Modells für den Sozialen Mobilitätszuschuss initiiert und argumentiert, dass es verfassungsrechtliche Prinzipien der Territorialkohäsion auf Madeira verletzt.
Die Partei CHEGA hat einen Antrag auf parlamentarische Überprüfung des kürzlich überarbeiteten Modells für den Sozialen Mobilitätszuschuss (SSM) eingereicht. Diese Entscheidung erfolgt als Reaktion auf von der Regierung eingeführte Änderungen, die laut CHEGA die verfassungsrechtlichen Prinzipien der territorialen Kontinuität und Kohäsion verletzen. Die Partei argumentiert, dass diese Änderungen unangemessene fiskalische und administrative Belastungen für die Bewohner Madeiras und anderer autonomer Regionen mit sich bringen.
Der Antrag auf parlamentarische Überprüfung, der bei der Assembleia da República Portugals eingereicht wurde, hebt Bedenken hervor, dass das neue Subventionsmodell staatliche Verpflichtungen an strikte fiskalische Voraussetzungen bindet. Laut CHEGA untergräbt dies die Rechte und Zugänglichkeit der Bürger in den autonomen Regionen und beeinträchtigt insbesondere ihre Fähigkeit, zu reisen und die Verbindung zum Festland Portugal aufrechtzuerhalten.
Der Soziale Mobilitätszuschuss ist ein wesentliches finanzielles Unterstützungssystem, das die Bewohner Madeiras und der Azoren durch die Subventionierung der Reisekosten zwischen diesen Inseln und dem Festland Portugal unterstützt. Die jüngsten Änderungen, die im Decreto-Lei n.º 1-A/2026 und den zugehörigen Portarias festgehalten sind, haben sowohl in der regionalen Politik als auch bei den Bürgern Diskussionen und Kritik ausgelöst.
CHEGAs parlamentarisches Eingreifen unterstreicht die Bedeutung der Mobilität als grundlegendes Recht, das entscheidend für den Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Beschäftigungsmöglichkeiten ist. Die Partei vertritt die Auffassung, dass der Ansatz der Regierung das sozioökonomische Gefüge der Inseln bedroht, die stark auf nahtlose Verbindungen für ihre Entwicklung und Integration mit dem Rest des Landes angewiesen sind.
Während die Debatte sich entfaltet, könnte das Ergebnis dieser parlamentarischen Überprüfung einen Präzedenzfall für zukünftige politische Entscheidungen in Bezug auf die Autonomie und Rechte der Inselregionen Portugals schaffen. Sowohl die Bewohner Madeiras als auch Touristen verfolgen die Entwicklungen aufmerksam, angesichts der möglichen Auswirkungen auf Reisen und wirtschaftliche Aktivitäten auf der Insel.
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Madeira Guide
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