Ruhig, aber vorsichtig: Bedenken unter madeirensischen Emigranten in Venezuela
Madeira GuideDie Regionalregierung Madeiras versichert, dass die Lage für madeirensische Emigranten in Venezuela trotz Befürchtungen vor potenzieller Gewalt und Plünderungen ruhig bleibt.
Der Präsident der Regionalregierung von Madeira, Miguel Albuquerque, hat die Öffentlichkeit beruhigt, dass die madeirensischen Emigranten in Venezuela derzeit in einem Zustand der Ruhe sind. Dennoch gibt es eine unterschwellige Besorgnis über mögliche Unruhen, insbesondere in Bezug auf Plünderungen und Gewalt.
Während einer kürzlichen Diskussion hob Albuquerque die Bedenken der madeirensischen Gemeinschaft in Venezuela hervor, die befürchtet, dass Unterbrechungen in den Lieferketten zu Plünderungen führen könnten. Darüber hinaus gibt es Ängste vor Gewalt durch Gruppen, die mit dem bolivarischen Regime verbunden sind, die vor Ort als 'coletivos' bekannt sind. Diese Gruppen sind dafür bekannt, bei Spannungen gewalttätig zu werden.
Trotz dieser Bedenken hat die Regionalregierung berichtet, dass es derzeit keine bekannten Opfer oder Verletzten unter den madeirensischen Emigranten gibt. Die Regierung bleibt wachsam und überwacht die Situation genau, um die Sicherheit und das Wohlbefinden ihrer Bürger im Ausland zu gewährleisten.
Die madeirensische Gemeinschaft in Venezuela ist bedeutend, da viele Menschen im Laufe der Jahre aus wirtschaftlichen Gründen ausgewandert sind. Diese Gemeinschaft sieht sich nun aufgrund des sozio-politischen Klimas in Venezuela, das in den letzten Jahren turbulent war, mit Unsicherheit konfrontiert.
Für Einwohner und Touristen auf Madeira dient die Situation als Erinnerung an die tief verwurzelten Verbindungen der Insel mit ihrer Diaspora und die Bedeutung internationaler Solidarität und Bewusstsein.
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Madeira Guide
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