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ACIF-CCIM fordert Aussetzung der neuen Mietwagensteuer auf Madeira

Madeira GuideMadeira Guide
June 3, 2026
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Die ACIF-CCIM hat die Regionalregierung Madeiras aufgefordert, eine neue Mietwagensteuer auszusetzen, da Bedenken hinsichtlich ihrer rückwirkenden Auswirkungen auf bestehende Verträge und der möglichen finanziellen Belastung der Branche bestehen.

In einem kürzlichen Aufruf an die Regionalregierung von Madeira hat die ACIF-CCIM (Handels- und Industriekammer von Madeira) die Aussetzung einer neu eingeführten Mietwagensteuer gefordert. Diese Steuer, die in der Portaria Nr. 214/2026 festgelegt ist, soll die Mietwagenbranche in der Autonomen Region Madeira regulieren. Die ACIF-CCIM argumentiert jedoch, dass die Regelung mehrere wichtige Fragen nicht ausreichend berücksichtigt, was eine Neubewertung vor der vollständigen Umsetzung rechtfertigt.

Das Hauptanliegen der ACIF-CCIM ist die rückwirkende Anwendung der Steuer, die Verträge und Reservierungen betrifft, die vor Inkrafttreten der Steuer abgeschlossen wurden. Diese Situation verhindert, dass Mietwagenunternehmen ihre Preise anpassen können, um die neue Steuer zu berücksichtigen, was möglicherweise zu erheblichen finanziellen Verlusten führt.

Laut einer Umfrage unter 15 Unternehmen betrifft die Steuer 23.980 Verträge, die 175.000 Miettage abdecken, mit einem geschätzten zusätzlichen Kostenaufwand von über 595.000 Euro. Da diese Verträge bereits bestätigt sind, müssen die Unternehmen diese Kosten übernehmen, was ihre Rentabilität und Investitionsfähigkeit bedroht.

Die ACIF-CCIM hebt auch hervor, dass das Dekret keine Ausnahmeregelungen oder differenzierte Behandlung für lokale Einwohner, die Fahrzeuge mieten, vorsieht. Dieses Versäumnis könnte die lokale Wirtschaft weiter belasten, sowohl Unternehmen als auch Einwohner, die auf Mietwagen angewiesen sind, um sich fortzubewegen.

Die Vereinigung erkennt die Bemühungen der Regionalregierung und des IMT-Madeira zur Regulierung des Mietwagensektors an, besteht jedoch auf der dringenden Notwendigkeit von Überarbeitungen, um schädliche rückwirkende Effekte zu verhindern. Die ACIF-CCIM setzt sich für einen fairen regulatorischen Rahmen ein, der die betrieblichen Realitäten und wirtschaftlichen Auswirkungen für die Branche berücksichtigt.

"Die finanziellen Auswirkungen sind erheblich und stellen nicht nur für die Unternehmen, sondern für die gesamte regionale Wirtschaft ein Risiko dar," erklärte ein Vertreter der ACIF-CCIM.

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